… langersehnt, heißerfleht,
Auf die glühenden Felder,
Auf die durstigen Wälder,

Am Tag als der Regen kam,
Langersehnt, heißerfleht,

Da erblühten die Bäume,
Da erwachten die Träume (…)

Doch eines Tages vom Süden her,
Da zogen Wolken über das Meer,
Und als endlich dann der Regen rann,
Fing auch für mich das Leben an,
Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja…“ – Dalida

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Keine Ahnung, um welche schreckliche Erkrankung es sich genau handelt, aber ich fürchte, es geht mir gar nicht gut. Eine Zwangsneurose vielleicht. Oder auch irgendeine andere seltsame Sache, die mich täglich in die Wälder treibt, Müllbeutel in der einen, Schere in der anderen Hand. Und nach Hause schleppe ich dann stets unglaubliche Mengen von Holunderblüten, die ich zu Sirup zerkoche.

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Der Bauherr war so freundlich, mich bei meiner heutigen Holunderblütensammelrunde zu begleiten. Mit ihm an meiner Seite gelang es mir, völlig neue Stellen zu finden, die ich in den letzten Tagen noch nicht komplett abgegrast habe, sodass Hoffnung besteht, dass ich später dort auch noch Holunderbeeren für Sirup finden könnte.

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Wer saß da heute bei meiner Heimkehr auf dem Zaun vor dem Küchenfenster? Eine Wacholderdrossel! Und freundlicherweise blieb sie sogar sitzen, bis ich sie von allen Seiten fotografiert hatte. Toller Vogel. Und so fotogen.

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Da passierte doch heute tatsächlich, womit niemand mehr rechnen konnte: Es gab Regen. Nur zur Erinnerung: Regen ist das mit dem Wasser von oben, wo hinterher alles nass ist. Lange her, ich weiß. Umso größer die Wohltat. Und wer da nicht einen Zusammenhang mit dem Kachelmann-Freispruch von heute morgen erkennt, dem ist wirklich nicht zu helfen. Das kann doch kein Zufall sein!

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