Eindeutig. Deshalb die Kurzform: Aufgestanden. Max zum Zug gebracht. Worte wegen des am Wochenende verlorenen Geldbeutels mit Fahrkarte gemacht. Geld in die Hand gedrückt. Nach Mainz gefahren. Eine Mail an die MVG geschrieben. Gearbeitet und dabei drei Stunden auf Antwort gewartet.

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Nach Tagen des Sirupkochens, Kücheverklebens und Etikettierens habe ich heute zur Abwechslung einen kleinen Ausflog in die Knabbergebäckbranche gemacht. Für die morgige Geburtstagsfeier bei Janett stellte ich bereits morgens drei verschiedene Sorten Blätterteigstangen her: mit Olivencrème, mit Anchovicrème und mit Schinken und Parmesan.

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… langersehnt, heißerfleht,
Auf die glühenden Felder,
Auf die durstigen Wälder,

Am Tag als der Regen kam,
Langersehnt, heißerfleht,

Da erblühten die Bäume,
Da erwachten die Träume (…)

Doch eines Tages vom Süden her,
Da zogen Wolken über das Meer,
Und als endlich dann der Regen rann,
Fing auch für mich das Leben an,
Ja, ja, ja, ja, ja, ja, ja…“ – Dalida

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Keine Ahnung, um welche schreckliche Erkrankung es sich genau handelt, aber ich fürchte, es geht mir gar nicht gut. Eine Zwangsneurose vielleicht. Oder auch irgendeine andere seltsame Sache, die mich täglich in die Wälder treibt, Müllbeutel in der einen, Schere in der anderen Hand. Und nach Hause schleppe ich dann stets unglaubliche Mengen von Holunderblüten, die ich zu Sirup zerkoche.

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Der Bauherr war so freundlich, mich bei meiner heutigen Holunderblütensammelrunde zu begleiten. Mit ihm an meiner Seite gelang es mir, völlig neue Stellen zu finden, die ich in den letzten Tagen noch nicht komplett abgegrast habe, sodass Hoffnung besteht, dass ich später dort auch noch Holunderbeeren für Sirup finden könnte.

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