
Bisschen zerfleddert, mein Skrei. Aber besser als gar keiner. Dafür strandete er auf einem köstlichen Rote-Bete-Risotto, dessen Reste anschließend zu Rote-Bete-Arancini wurden. Resteverwertung kann ich! Aber damit noch nicht genug der roten Knollen. „Rote Bete ist äußerst gesund, kalorienarm und reich an Folsäure, Eisen, Kalium sowie Nitrat. Sie fördert die Herz-Kreislauf-Gesundheit, kann den Blutdruck senken, die Leistungsfähigkeit steigern und wirkt entzündungshemmend. Die Knolle stärkt das Immunsystem und die darin enthaltene Folsäure hilft gegen Müdigkeit“, sagt Dr. Google. Und der muss es ja wohl wissen.
Auch in der Zweitverwertung kam die Rote Bete gut zur Geltung. Aber dazu kommen wir im nächsten Blogpost noch. Jetzt aber erstmal weiter im Text!

Und als anschließend immer noch zwei Knollen des roten Golds übrig waren, fielen mir die Rote-Bete-Falafeln ein, die ich ein paar Tage vorher aushäusig gegessen hatte.
Rote-Bete-Falafeln – ein wenig wie Fremdgehen, aber ohne Reue
Irgendwie passen Rote Bete und Falafeln ja nun geografisch nicht so ganz zusammen. Trotzdem fand ich die Dinger im Hotelrestaurant so gut gelungen, dass sie auf der Nachkochliste landeten. Und diesmal ging das echt flott.
Zutaten
für die Falafeln
- 1 Dose Kichererbsen
- 2 Knollen Rote Bete mittlere Größe, gegart
- 1 Zwiebel
- 1 Zehe Knoblauch
- Kreuzkümmel, Senfsaat, Koriander
- Salz, Pfeffer
- 2 EL Olivenöl
- 1 Bund Petersilie
- 120 g Kichererbsenmehl
- Paniermehl optional – je nach Konsistenz
- neutrales Pflanzenöl zum Ausbacken
für den Spinat-Hummus
- 1 Dose Kichererbsen etwas der Flüssigkeit aufheben
- 200 g Blattspinat
- 1 EL Tahini
- 1 Zehe Knoblauch
- Olivenöl
- 0,5 Zitrone davon der Saft
- Kreuzkümmel, Salz
Anleitung
Herstellung der Falafeln
- Rote Bete garen und in grobe Würfel schneiden. Zwiebel grob würfeln. Knoblauch in Stücke schneiden. Petersilie grob hacken.
- Kreuzkümmel, Senf und Koriander in einer Pfanne ohne Öl kurz anrösten und im Mörser zerstoßen.
- Alle Zutaten bis auf das Paniermehl im Blitzhacker, Thermomix ö.ä. zu eine konsistenten Masse pürieren. Die Masse sollte nicht trocken, aber auch nicht zu feucht – aber gut formbar sein. Eventuell mit etwas Paniermehl nacharbeiten und anschließend noch ein wenig quellen lassen.
- Bällchen formen und in heißem Öl schwimmend ausbacken.
Herstellung des Hummus
- Blattspinat in einer Pfanne mit Deckel bei mittlerer Hitze zusammenfallen lassen.
- Anschließend alle Zutaten im Blitzhacker, Thermomix ö.ä. zu einem feinen Brei aufmixen. Wenn die Konsistenz zu fest und nicht cremig genug ist, mit etwas Olivenöl und etwas Kichererbsenwasser nachjustieren.
Als Vorspeise sind die Falafeln mit dem Hummus vollkommen ausreichend. Wir hatten sie als Hauptgericht mit etwas Hähnchen, das nach Skopelos-Art mariniert war und mit dem in diesem Haushalt permanent vorhandenen Fenchelsalat.
Das geht hier gerade Schlag auf Schlag!
Hier liegen mittlerweile zuviele Rezepte auf Halde bzw. auf verschmierten Zetteln rum, die unbedingt mal dahin müssen, wohin sie gehören. Deshalb gibt’s hier jetzt gerade auch untypisch wortkarge Blogposts, sondern mehr „Bäm! Bäm! Bäm!“
Da sind noch ein paar Sachen, die ich schon ewig verbloggen wollte. Und ich werde in nächster Zeit mal ein paar Rückstände „aufräumen“. Und zwar möglichst zackig, bevor die Spargellawine mich gnadenlos überrollt. Der Bärlauch steht bereits in den Startlöchern und die ersten Grie Soß‘-Kräuter liegen schon im Supermarkt.
Der saisonale Druck steigt. Da müssen wir jetzt alle mal kurz durch.








