Wenn man schon mal den Zimt in der Hand hat…

Während ich samstags so an den Zimtschnecken arbeitete, fiel mir ein, dass ich ja auch längst mal ein Zimteis ausprobieren wollte. Wir fanden es an Weihnachten im Schwarzwald so toll, dass ich eigentlich viel früher schon hatte durchstarten wollen. Aber wie das so ist…

Da auch gerade alle Zutaten im Haus waren, passte es jetzt einfach. Also mal los. Vorab: Ich habe mir ja bereits vor längerer Zeit eine von diesen Eismaschinen gegönnt, die nach dem Prinzip des ungesund teuren Pacojet arbeiten, aber nur einen Bruchteil kosten. Nach dem Studium unzähliger Ninja-Creami-Testvideos und einer Instagram-Story von @liebermitbutter, die dann auch noch davon schwärmte, war das Ding erstmal nicht erhältlich und wurde zu unverschämten Preisen gebraucht gehandelt. Dammit!

Ja. Ich bin ein Opfer.

Und dann war es plötzlich wieder bestellbar. Und ich konnte den Reflex nicht unterdrücken. Nach mehreren Testläufen bin ich jetzt allerdings der Meinung, dass es die Investition wert war. Super cremiges Eis – und das Minuten nach der Entnahme aus dem Gefrierschrank? Das löst mein Problem, dass ich bei Einladungen meist vergesse, das Eis aus der Kühlung zu nehmen, und dass dann alle ewig warten müssen. Jetzt isses kurz ziemlich laut – und dann steht es auf dem Tisch. In perfekter Betriebstemperatur aka Nockenherstellungskonsistenz.

Ich testete als erstes das Schokoladeneis aus dem beiliegenden Rezeptbuch. Und es war der Kracher. Leider gibt es keine vernünftigen Fotos. Ich hole das nach. Zweimal durften anschließend Sorbets ran, die auch ausgezeichnet gelangen.

Zimteis – mit und ohne Ninja Creami

Und so landete ich jetzt beim Zimteis. Ich orientierte mich an Rezepten für reguläre Eismaschinen und bastelte mir daraus ein Ninja-Creami-Rezept. Und es funktionierte auf Anhieb. Hier ist es:

Zimteis

für die Ninja Creami
Gericht: Eiswaffel
Keyword: eis
Portionen: 1 Behälter
Kalorien:

Zutaten

  • 250 ml Sahne
  • 125 ml gezuckerte Kondensmilch
  • 1,5 TL Zimt
  • 3 EL Espresso frisch gebrüht
  • 1 Prise Salz

Anleitung

  • Espresso herstellen und mit dem Zimt verrühren.
  • Sahne leicht (!) anschlagen und alle Zutaten kurz kräftig und gründlich verrühren.
  • In einem Behälter einfrieren – am besten über Nacht.
  • Aufschlagen mit "Gelato"-Stufe.

Wer das Eis ohne Eismaschine herstellen will, schlägt die Sahne vorab steif, hebt dann die Kondensmilch und alle anderen Zutaten unter und friert alles ein. Einmal stündlich umrühren, bis das Eis gefroren ist.

Wer mit einer regulären Eismaschine arbeitet, kann ähnlich wie beim Creami-Rezept vorgehen, die Sahne aber etwas steifer schlagen. Nicht zu steif – sonst wird es grisselig.

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.