… und ein großer Tag für Max‘ Wände. Urban Priol kann sich dank der Bundeshorst-Wiederwahl auf fünf weitere Jahre herrlichster Anregungen freuen, Felix Magath wurde mit Wolfsburg Deutscher Meister und Max Flax hat seine Afri-Cola-Tapete bekommen.

Die ersten beiden Großereignisse erlebten wir dank des Hässlichen Rundfunks live mit, während wir selbst mit dem dritten beschäftigt waren. Während es uns um blasenfreies Aufbringen der Tapetenbahnen ging (eine Aufgabe, an der schon ganz andere Kaliber gescheitert sind), ging es dem Bundeshorst vorwiegend darum, dass „mehr Gerechtigkeit in die Welt“ kommt. An dieser Aufgabe hat er ja bereits intensiv während seiner Zeit als Präsident des Internationalen Währungsfonds gearbeitet. Da kann man nur sagen: Weiter so!

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So. Jetzt haben wir uns anscheinend endgültig an gängige handwerkliche Gepflogenheiten angepasst. Wir hatten versprochen, heute den Luftraum und das Treppenhaus zu verputzen, und sind einfach nicht aufgetaucht. Trotz schlechten Gewissens, das aber nur kurz aufkam, haben wir uns eine Auszeit genommen.

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Ich glaube, ich habe die Schweinegrippe. Jedenfalls fühle ich mich so. H1N1 in der gefährlichen Idstein-Variante sozusagen. Mein Körper schreit nach Quarantäne und mein Geist hält permanent mit „Überleben bis nach dem Umzug!“ dagegen. Fühlt sich echt unschön an.
Fast so unschön wie die Hunderte von Wahlplakaten, die seit dem Wochenende über ganz Mainz verklebt, getackert und verkabelbindert wurden. Ich glaube, ich muss schreien, wenn ich noch eins von diesen Christopher-Sitte-Plakaten sehen muss. Wer hat ihm das angetan?

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Charles Darwin würde heute 200 Jahre alt. Erwartungsgemäß hat er das allerdings nicht erlebt. Ein Problem mit dem Überleben haben seit gestern auch ein paar Angehörige der Bruderschaft St. Pius X., die im Schweizer Kanton Wallis bei einem Lawinenabgang verschüttet wurden.

Da würde mich doch mal stark interessieren, was der Herr Weihbischof Wagner aus Linz dazu zu sagen hat. Analog zu seinen legendären Theorien zum Tsunami in Thailand und Hurricane „Katrina“ in New Orleans, die demnach ja die moderne Version von Schwefel und Feuer auf Sodom und Gomorrha sind, sollte es ihm doch ein leichtes sein, den tieferen Sinn dieser Lawine für uns zu deuten.

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Man glaubt es kaum, aber bei näherem Hinsehen ist es eigentlich nur eine konsequente Fortsetzung des Trends. Nach der Hitchcock- und der Sado-Maso-Barbie gibt es jetzt die Merkel-Barbie. Oder heißt es dann auch DAS Merkel-Barbie? Stolz vermeldeten es gestern die Hofberichterstatter von der „Gala“. Diese tun dabei kund und zu wissen, dass das Merkel-Barbie einen „geschmackvollen dunklen Hosenanzug aus Wolle“ trägt.

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