İmam & Rhabarber

Vergangene Woche stieß ich auf ein paar besonders nette Auberginen. Diese hellen, langen Exemplare. Und ich brauchte zwei Tage, bis ich mich entschieden hatte, was daraus werden sollte. Am Ende begegneten sich auf dem Teller ganz friedlich Griechenland und die Türkei. „Der Imam fällt in Ohnmacht“ mit ausgebackenem Feta und Süßkartoffelspalten. Darunter eine Tomatensoße.

Das „İmam bayıldı“-Rezept muss ich nicht mehr wirklich verbloggen. Das findet sich tausendfach im Netz. Der Feta war klassisch paniert (Mehl – Ei – Paniermehl), die Soße aus Resten eingekocht.

Für die dünnen Auberginen hatte ich die Aufschlitzvariante bevorzugt. Die dicken waren halbiert, entfleischt und gefüllt. Das Auberginenfleisch hatte ich würfelig in die Füllung gegeben.

Für heute musste dann ein Kuchen her. Aus gegebenem Anlass. Es wurde ein Schokoladenkuchen in Knetteig mit einer Dekoration aus den ersten Walderdbeeren und zwei „normalen“ Erdbeeren.

Unsere eigenen Erdbeeren befinden sich derzeit zu ihrem eigenen Schutz unter einem Netz, nachdem die ersten drei Früchte von jemand anderem als uns vernascht wurden. Der Angriff kam offensichtlich von oben. Seit das Netz darüber ist, reifen die Früchte in Frieden.

Das zum Thema „Garten“.

Für Mittwoch war ein Gonsenheimer Waldlauf geplant. Wir zauderten ewig wegen des angekündigten Sturms. Am Ende entschied Heike, dass wir es durchziehen würden. Trotz meiner Bemerkung, dass sie mich, wenn ich von einem herabfallenden Ast getroffen würde, zum Hauptweg schleifen müsse.

Lief auch super. Auf den letzten 1500 Metern erschreckte uns dann ein lautes Geräusch. Und dann krachte exakt fünf Zentimeter an meinem Kopf vorbei ein dicker Ast zu Boden. Dauerte ein wenig, bis wir uns wieder beruhigt hatten.

Die „Bambi!“-Euphorie im Wildpark holte uns dann in die Realität zurück. Wobei unsere Zeit trotz des Astes außerordentlich gut war.

Was ich heute noch so getan habe? Aus den letzten Resten des Rhabarbers Rhabarberketchup gekocht. Klingt seltsam, schmeckt aber tatsächlich sensationell. Das Rezept habe ich nahezu 1:1 von Feines Gemüse übernommen. Ausgezeichnet so!

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