Kladdkaka – schon das Wort!

Der Juni ist vorbei. Er ließ kaum Luft fürs Bloggen. Und so verschob ich innerlich meinen Beitrag für „Koch‘ mein Rezept!“ in den Juli. Jetzt wird es auch für Juli schon knapp. Das haben weder Volker, der das Blogevent ausrichtet, noch Linda, die mir diesmal zugelost wurde, verdient. Und apropos „verdient“: Der Gatte hat ihn mehr als verdient – den schwedischen Schokoladenkuchen. Drei Gründe also, sofort damit durchzustarten.

Linda war mir schon beim Synchronbacken begegnet. Ich kannte ihr Blog schon. „Koch‘ mein Rezept!“ bot mir die Chance, mich intensiver damit zu befassen. Es lohnt sich. Einige Rezepte habe ich mir mal vorgemerkt.

Linda begann in Glasgow während eines Erasmus-Semesters zu bloggen. Was wäre wohl besser geeignet, um mit etwas Schönem durchzustarten, als Schottland?! Genau. Kaum etwas.

Nach Schottland würde ich sofort mal wieder fahren, wenn es irgendwie passen würde. Es muss ja nicht gleich für ein ganzes Jahr sein. Obwohl… Ich schweife ab.

Zurück zu ihrem Blog: Es finden sich bei Linda allerlei traditionelle und internationale Rezepte. Ich schwankte kurz zwischen den beiden Schokoladenkuchen: dem Kladdkaka und der Dalgona-Schoko-Torte. Dass es ein Kuchen werden würde, war recht schnell klar. Die Backrezepte liegen bei Linda deutlich vorne. Meine überreifen schwarzen Johannisbeeren entschieden es schließlich. Zum Kladdkakka würde eine Kugel Eis viel besser passen.

Das Eis stammt aus einem bereits verbloggten Rezept und ist immer wieder köstlich. Ich habe den Joghurt diesmal durch Schmand ersetzt. Passt auch, schmeckt aber etwas weniger sommerlich-frisch.

Johannisbeerernte ist eine meiner verhasstesten Gartenarbeiten. Deshalb hat sich dankenswerterweise der Gatte erbarmt und je eine Schüssel schwarze und rote Johannisbeeren ins Haus geschleppt. Die landeten erstmal – bis auf die verwendeten – bis nach dem Urlaub im ewigen Eis.

Emmas Kladdkaka

Skandinavisch
Gericht: Kuchenteller
Keyword: kuchen, schokolade

Zutaten

  • 100 g Butter
  • 2 Eier
  • 200 g Zucker
  • 1 Vanilleschote daraus das Mark
  • 150 g Mehl
  • 3 EL Kakao

Anleitung

  • Ofen auf 180°C Ober-/Unterhitze vorheizen.
  • Butter auslassen und leicht abkühlen lassen.
  • Eier, Zucker und Vanillemark zu einem schaumigen Teig aufschlagen.
  • Mehl und Kakao unterheben. Dann die Butter ebenfalls unterheben.
  • In eine gefettete Form geben und bis maximal zwanzig Minuten backen. Wenn die Form – wie bei mir – eher groß (und damit der Kuchen eher flach) ist, reichen auch 15 Minuten. Er sollte in der Mitte noch feucht sein.
  • Vor dem Servieren in der Form abkühlen lassen.

Danke, Linda, für das sehr leckere Rezept. Und auch ein Dank an Emma. Unbekannterweise. Das ist wirklich total simpel und geht sehr flott. Und – wie schon von dir angemerkt – man hat eigentlich stets alle Zutaten im Haus. Da kann man auch mal spontan durchstarten. Den Kladdkaka gab’s jedenfalls bestimmt nicht zum letztenmal hier. Und vielleicht schaffe ich es beim nächstenmal auch, ihn etwas früher rauszunehmen, damit er in der Mitte glitschiger ist. Übung macht den Meister!

1 Kommentar

  1. Liebe Manuela, dein Kladdkaka und auch der Blogbeitrag sind ja echt toll geworden! 🙂 Es hat mich gefreut, dass du mein Rezept nachgebacken hast! Und jetzt muss ich unbedingt meine Augen offen und nach schwarzen Johannisbeeren Ausschau halten, das Eis muss ich unbedingt probieren! 😉 Cheers, Linda

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