Und jährlich grüßt das Hollertier

Lang ersehnt, endlich soweit: Holunderblütenzeit! Heute marschierte ich zum erstenmal durch die Felder, um das „weiße Gold“ nach Hause zu schleppen.
Am Ende reichte es für eine eineinhalbfache Portion dieses Rezepts, das ich nach anfänglicher Modifizierung und ausreichender Testphase hiermit höchstoffiziell zum Standard erkläre:
Das Beste an der Sache: Das komplette Haus riecht ganz herrlich nach Holunderblüten. Sonntag wird dann abgefüllt und eingeflascht. Und ich denke, es gibt das erste Holunderblüteneis der Saison. Mjam!

Auch super: Zu Abend gibt es den ersten Mangold aus dem Hochbeet. Er darf die Kalbsinvoltini bereichern, die gerade auf dem Herd vor sich hin schmurgeln. Dazu ein paar Bratkartoffeln. Was will man mehr?!

Die einzige Frage, die nach diesem herrlichen Feiertag offen bleibt: Was mache ich mit den Erdbeeren?! Davon lagern nämlich zwei Kilo im Kühlschrank. Ich denke, ich werde mich erstmal an ein Dessert für heute machen und den Rest dann morgen nach dem kurzen Arbeitstag versorgen.
Ja, so mache ich’s. Sach ich mal so. Kann ich ja auch ganz diktatorisch entscheiden. „Let’s go, Erdbeeren, let’s go!“ Bin ja praktisch der Sepp Blatter meiner Küche. Kann bloß nicht zurücktreten, wenn es zu heiß wird 😀
Schon wieder Sonntag…

Und wieder mal ist das Wochenende offensichtlich in einem total falschen, nämlich viel zu flotten, Modus vorübergezogen. Die beiden Wochenendtage vergingen mit dem Konservieren einiger Ökokisten- und sonstigen Reste. Der Gatte war nicht da. Das Kochen beschränkte sich damit auf Einfaches, Schnelles und manchmal gar nichts. Einfacher und schneller als gar nichts geht ja nicht. weiterlesen
Ooopsie!

Montag abend erfreute ich den Gatten noch mit obigem Dessert. Das Waldmeistereis legte sich brav neben ein Himbeer-Sahne-Törtchen. Dienstag Morgen um 4:30 Uhr musste ich ihm gestehen, dass ich gerade seine Brille platt getreten hatte. Dabei war ich etwa drei Sekunden vorher noch hoch erfreut gewesen, dass sie den Sturz vom Couchtisch unbeschadet überstanden hatte. Als ich sie aufheben wollte, trat ich drauf. Knirsch! Das erleichterte Lächeln war schlagartig verschwunden. weiterlesen



