Bevor ich mit dem Pfefferminzsirup anfange, eins vorweg: Er ist echt grün. Also so richtig grün. Das kommt nicht von der Minze. Ich habe gesündigt und ein winziges bißchen Speisefarbe hinzugefügt. Steinigt mich!
Selbst ist die Frau!
Heute hatte ich es dann satt. Wieso ist in den üblichen Lebensmittelläden – auch in eigentlich gut sortierten – weder Pfefferminzlikör noch Pfefferminzsirup erhältlich? Und den brauche ich ziemlich dringend als Bestandteil einer Dessertkomponente, die ich am kommenden Sonntag zuzubereiten gedenke. Das kann doch einfach nicht wahr sein. Ich fand stets Waldmeister und Himbeer. Und in einem Laden sogar allerlei Exotisches – bloß nirgendwo etwas Minziges.
Rätsel sind klasse!
Jetzt weiß ich endlich, dass das Gestrüpp in meinem Garten, von dem ich letzthin bereits die Hälfte ausgemacht habe, weil es mir dann doch zuviel wurde, Physalispflanzen sind. Hervorragend! Gratulation an den Gewinner der Gammelnüsse bzw. des Kirschlikörs. Marko, was hättest du gerne? Lieferanschrift bitte per Mail an mich.
April im August
Zumindest machte das heute ein bißchen so den Eindruck. Platzregen auf dem Weg ins Büro, strahlender Sonnenschein am Vormittag, Hagelschauer pünktlich zur Mittagspause und auf dem Heimweg nochmal ein fetter Regenguss.
Dass ich nach dem gestrigen Gelage noch etwas rekonvaleszent war, ließ mich den Feierabend meines ersten Arbeitstages nach dem Urlaub nur noch dringender herbeisehnen.
Der Letzte von dreiundzwanzig seiner Art
Morgen heißt es dann wieder um 5:30 Uhr raus aus dem Bett und ab ins Büro. Wie blöd! Wie konnten die freien Tage nur so flott vorbei sein? Mist, MIst, Mist!
O.k. – konzentrieren wir uns aber erst auf den heutigen Tag. Es sollte ja gegrillt werden. Das Wetter war etwas launisch, bis es sich schließlich auf „Oh! Ganz nett!“ einpendelte. Jedenfalls sah es deutlich besser aus während der gestrigen Starkregenfälle. Zumindest fürs Grillen.





