Schön, wenn auf zwei arbeitsfreie Tage ein Sonntag folgt. Das war heute so. Fein! Zu essen gab es allerdings nichts Leckeres, da ich erstmal meinen ranzengardistenwürdigen Leibesumfang etwas reduzieren muss. Gut für die Winterpokal-Bilanz, schlecht für die Ernährung des Bauherren. Der verlorene Sohn bekam bei seiner Heimkehr eine Tiefkühlpizza serviert. Der Bauherr beschied sich mit klassikbeschallten Wienern und Resten der Silvesterbrötchen.
… aber Hallo, 2011!
Einen perfekteren Jahresanfang hätte es nicht geben können. Der heutige Tag war ein Tag, an dem alles funktioniert hat. Wir bestellt traf unser Rufbus an der Haltestelle ein und brachte uns nach Hahn zum Busbahnhof. Von dort ging es über Wiesbaden nach Eltville-Hattenheim, wo der Bauherr für uns einen Tisch in der „Adlerwirtschaft“ reserviert hatte. Das Neujahrsmenue las sich schon auf der Karte sehr gut, auf dem Teller ließ es am Ende jedoch keine Wünsche offen.
Good-bye, 2010…
Schwupp! Und da isses auch schon wieder vorbei – das gestern noch „Neue Jahr 2010“. Ging ziemlich flott, und war gar nicht mal übel. Und zum Abschied hat das Jahr nochmal einen von diesen lustigen Eiskristalltagen hingelegt, an dem alles draußen mit Zacken überzogen war: Meisenknödel, Zaun der Daltons, Abdeckung des Pfirsichbäumchens, Hibiskus.
„Wolle mer’n drauße losse?!“
Da ist das Jahr fast zu Ende – und ich wollte doch eigentlich noch mit der Meenzer Fassenacht in Gestalt der Ranzengarde abrechnen. Die Diskussionen zum Thema sind ja nun wahrlich nicht mehr ganz neu, aber da nun am 02.01.11 die alle zwei Jahre stattfindende Überreichung des Ehrenpreises dieser Garde wieer ansteht, wird die Sache auch für Nicht-Fassenachter interessant. 2009 bekam diesen Preis nämlich Thilo Sarrazin verliehen. Und der soll nun die Laudatio auf den neuen Preisträger Lars Reichow halten.
Wie? Was?
Seit drei Tagen kein Schnee?! Schwächelt der Winter etwa schon? Und heute ist sogar die Effektlackierung an meinem Auto weggetaut. Was sich allerdings hartnäckig hält, ist die kunstvolle Schneeverwehung am Würfeldach, die über die Weihnachtsfeiertage entstanden ist. Und die lustigen Spuren im Schnee, anhand derer man die Kontrollgänge der Nachbarskatze zu unserem Futterhäuschen nachvollziehen kann.





