Pfifferlinge, die Zweite!

Heute war es wieder soweit: Max aus dem Haus, Pfifferlinge rein. Schon längere Zeit hing ein Rezept in der Warteschleife, das ich in „So isst Italien“ (Ausgabe 5/2010) gefunden hatte. Da ich den pilzhassenden Teil unseres Haushalts zwischen Einkauf und Kochen nach Mainz exportieren musste, kam mir das ganz gelegen. Als Zubereitungszeit waren zehn Minuten Vorbereitung und fünfzehn Minuten reine Kochdauer angegeben. Ich hoffte auf einen herbstlichen Nachfolger für die schnellen und überaus köstlichen Rucola-Parmesan-Tagliatelle.

Für den äußerst lecker klingenden Nachtisch aus der gleichen Zeitschrift besorgte ich gleich auch die Zutaten. Der wird allerdings erst morgen an die Reihe kommen. Für heute gibt es noch Limoncello-Crème-Reste von gestern.

Und hier die Beschreibung, wie es den heutigen Pfifferlingen im Laufe des Abends so ergangen ist:

Tagliatelle mit Ricotta und Pfifferlingen

Gericht: Pastateller
Keyword: pasta, pfifferlinge, pilze, tagliatelle
Portionen: 4 Portionen
Autor: "So isst Italien"

Zutaten

  • 350 g Tagliatelle
  • 200 g Pfifferlinge
  • Blätter von drei Zweigen Thymian
  • 1 Schuss Weißwein
  • 150 ml Sahne
  • 150 g Ricotta
  • 1 TL Akazienhonig
  • 1 Handvoll glatte Petersilie, fein gehackt
  • Oel, Salz, Pfeffer

Anleitung

  • Die Tagliatelle al dente kochen. In der Zwischenzeit die Pfifferlinge gründlich säubern. Etwas Oel in einer Pfanne erhitzen, die Pilze hineingeben und kurz anbraten. Nach einigen Minuten Weißwein und Thymian dazugeben. Nach zwei Minuten die Sahne und den Ricotta unterrühren. Eine Minute köcheln lassen, dann den Honig einrühren.
  • Die Tagliatelle abgießen und in die Pfanne zu der Pilzsoße geben. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen und sofort servieren.

Soweit das Originalrezept. Blöderweise wurde in der Zutatenliste einiges vergessen. Oel, Salz und Pfeffer hat man ja ohnehin beim Kochen stets am Mann, aber irgendwie fehlte da auch der Ricotta. Die Mengenangabe musste also improvisiert werden. Ich entschied mich während des Kochens für 150 g, nachdem die Soße damit einen guten Eindruck zu machen schien. Weiterhin verringerte ich die Honigmenge etwas und ersetzte den „Spritzer“ Weißwein durch einen „Schuss“ Sekt.

Zur Personenangaben: Entweder sind wir extrem verfressen, oder es handelt sich bei den vier Personen, für die das Rezept geschrieben wurde um vier sehr beherrschte Esser mit null Futterneidgedanken. Als einziger Gang ohne Vorspeise werden davon sicher keine vier Personen satt. Für drei sollte es jedoch ausreichen, wobei ich 300 statt der angegebenen 200 Gramm Pfifferlinge zugab. Waren halt zwei 150-Gramm-Päckchen…

Fazit: Sehr, sehr lecker. Wird es wieder geben. Definitiv. Definitiv gibt es dann heute auch mal einen Blick auf den Rasen: So sieht das jetzt aus.

Das macht doch schon mal einen recht motivierten Eindruck, oder? So sollte es jetzt weitergehen. Der Bauherr steht bereits mit dem Rasenmäher in den Startlöchern.

4 Kommentare

  1. Oh Frau. Wollt ihr Golf spielen, dass ihr jetzt schon den Rasen vergewaltigen wollt? 😉 Lasst doch diesem armen Geschöpf erst einmal ein wenig Zeit sich an seine neue Lebensumgebung zu gewöhnen,
    vorallem an euch. 😉
    Jedenfalls schönes Wochenende noch und so.

    LG rolf

    1. für golf wird es ein wenig eng. minigolf vielleicht – aber da bin ich noch schlechter als beim tischfußball. was ich mir gut mit dem rasen vorstellen könnte, wäre ein badetuch darüber legen und
      dann darauf liegen. aber gilt das als sport? 😀

    1. das wäre natürlich möglich, aber ich wäre niemals in der lage nach der nudelportion noch irgendwelches fleisch mit beilagen runterzubekommen. und dann am ende noch ein tiramisu… c’est
      impossible! 😀

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