Das war heute wieder so ein Tag für eine gepflegte Schizophrenie. Ich habe immer wieder genau das getan, was diese doofe „Gute Erziehung“s-Stimme in meinem Kopf mir riet, statt das zu tun, wonach mir jeweils wirklich war.

Es fing bereits um 6:26 Uhr am Wiesbadener Hauptbahnhof an. Als ich in meine Regionalbahn steigen wollte, wunderte ich mich schon etwas, dass der erste Wagen komplett dunkel war. Als aber die beiden Herren vor mir einstiegen, folgte ich ihnen einfach. weiterlesen

Süß. Diesmal war es nicht nur eine einzelne Journalistin. Nein. Diesmal hat Brüderle gleich einen ganzen Autokonzern „unsittlich berührt“. Respekt! Und das ohne Weinfest. Und ohne Dirndl.

Aber beginnen wir mit dem heutigen Tag mal ganz von vorne. Und mit Politikern anderer Parteien. Da ich heute mit kleinem Gepäck im ÖPNV unterwegs war, hatte ich auf die Kamera verzichtet. Wie dumm von mir! weiterlesen

Nachdem ich mich bereits täglich über den Ikonen-Look des Brüderle-Plakats am Wiesbadener Nordfriedhof geärgert hatte, fiel mir heute schlagartig ein, was genau mich daran störte.

Das war nämlich gar nicht der Pseudoheiligenschein im Blau des Hintergrunds. Nein! Und auch nicht die seltsame Handhaltung – eine Mischung aus „Lasset die Wählerlein zu mir kommen!“ und „Guck mal, was der Onkel da hat…“. weiterlesen

Die Pflaumen waren heute endlich reif. Also eigentlich ein wenig überreif – halt genau an dem Punkt, an dem sie extrem aromatisch sind. Und am Ende hatte ich fast fünf Kilo an unserem kleinen Bäumchen geerntet. weiterlesen

Draußen sieht es zumindest heute irgendwie so aus. Passend dazu hat den Bauherren eine brutale Erkältung erwischt. Seit drei Tagen pflege ich ihn mit frisch gekochtem Pfefferminztee, der mit Löwenzahnhonig gesüßt ist. Er behauptet, dass es hilft.

Erkenntnis: Selbst die scheinbar unerschöpflichen Pfefferminzbestände des Kräuterbeets, die ich wegen ihres ungestümen Wucherns bereits mehrfach bis ins dritte Glied verflucht habe, sind keineswegs unendlich.

Und für heute Abend habe ich eine Hühnersuppe angesetzt. Eine richtige Hühnersuppe ohne Tüte natürlich, und dafür mit einem richtigen Huhn. Vom Biohof. Wollen wir doch mal sehen, ob das den Viren nicht den Garaus macht! Grrrr!

Ich habe die Suppe allerdings etwas asiatisch gewürzt, zumal gerade Ingwer ja in diesem Zusammenhang recht nützlich erscheint. Eigentlich mag ich Ingwer. Was mich an ihm allerdings massiv stört, ist, dass auch Schuhbeck ihn mag. Was soll’s – der Ingwer kann ja nix dafür.

Und das Huhn kann am Ende auch nichts dafür, dass es mich ausgekocht an den Hintern von Miley Cyrus bei ihrem VMA-Auftritt erinnert hat. Und das, obwohl es keinen fleischfarbenen Latex-Slip trug. Ob die Zunge raus hing, weiß ich nicht. Es hatte beim Kauf schon keinen Kopf mehr.

Am Ende sah das richtig gut aus. Und es schmeckte sagenhaft. Nicht wirklich wie Omas Hühnersuppe, aber irgendwie deutlich besser. Man mag es nicht glauben. Und Herbst und Winter laufen sich ja erst noch warm. Und „unser“ Biohof hat ja immer mal wieder frische Suppenhühner. Bei einem fetteren bleibt dann auch noch Fleisch für ein Frikassée übrig.