Ähemmm… Mann, schmeckt das lecker, wenn man den gestrigen Erdbeersirup mit dem aus Flaschengründen erworbenen Prosecco mischt. Sensationell lecker – und dabei überaus praktisch!

Sobald unsere eigene Erdbeerernte losgeht, werde ich noch eine Ladung nachlegen. Das könnte Licht in so manchen dunklen Wintertag bringen. Und den Sommer noch etwas fruchtiger machen, als er ohnehin schon ist.

Ich freue mich schon darauf, den Sirup an einem Eis zu testen. Mit Joghurt – zumindest schwebt mir das mal so vor. Als Sirup sind Erdbeeren sehr einfach zu konservieren und deutlich vielseitiger einsetzbar als das Püree vom vergangenen Jahr.

Das werde ich mit Sicherheit anschließend noch an der zu erwartenden Himbeerschwemme testen. Sehr, sehr lecker!

Und das war es dann auch schon für heute. Ich glaube, ich mache mir noch einen Erdbeer-Prosecco… Und morgen geht es dann doch noch ans Holunderblüten sammeln.

Nachdem ich ja den ganzen Winter über fleißig Twist-Off-Gläschen in allen denkbaren Größen und Varianten gebunkert habe, ist in diesem Jahr wohl kein Zukauf von weiteren Einmachbehältnissen erforderlich. Lediglich was Flaschen für die Likörproduktion angeht, sieht es etwas düster aus. weiterlesen

Klingt wie „Ich bin zwei Oeltanks“, ist aber anstrengender. Für einen Tag – nämlich heute – erledigte ich die Arbeit von insgesamt vier Vollzeitkräften. Oder zumindest den Teil, der zwingend taggleich erledigt werden muss. Und das ist der überwiegende Teil.

Eine interessante Erfahrung, die ich aber ungern nochmals machen möchte. Das ist dann doch irgendwie krank. weiterlesen

Da tippt man mal volles Risiko und antistromlinienförmig und was ist das Ergebnis?! Nach vier EM-Vorrundenspielen liegt man mit null (in Worten: n-u-l-l!) Punkten gaaanz hinten. Da wurschtelt Jogis Gurkentruppe sich doch tatsächlich mit einem 1:0 über 90 Minuten durch ein doofes Spiel. Frechheit!

Voller Verachtung traf mein Blick heute immer wieder die am Trampolin der Nachbarn zur Vogelabwehr montierten Deutschlandfähnchen. Blöde Dinger. Ich als Vogel würde ab sofort auf die Fähnchen meine Notdurft verrichten. Zumindest, wenn ich gestern aus Vernunftgründen auf die Portugiesen gesetzt hätte. Pah! Aufs Trampolin kann ja jeder.

Der heutige Tag verlief dann recht angenehm. Ein bißchen Garten hier, ein wenig Wäsche dort – und dann noch einige Zeit in der Küche. Es hätte schlimmer sein können. Auch wenn das Wetter nicht so wollte, wie ich es gern gehabt hätte. Zuletzt wurde das Holunderblüteneis (irgendwie klang das dann doch in der Kombination verlockender) angerührt, und während die Eismaschine ihr eintöniges Werk verrichtete, erntete ich im Garten den ersten Rucola des Jahres.

Der, den ich gesät habe, ist gerade erst aufgegangen. Aber der, der sich im vergangenen Jahr selbst ausgesät hat, steht überall im Kräuterbeet und ist schon richtig brauchbar. Jetzt isser weg. Er landete als Vorspeise auf den Tellern. Und zwar zusammen mit ein wenig leckerem Schnickschnack: roter Beete mit Ziegenfrischkäse, Pinienkernen und schwarzer Nuss und einem Crostino mit Spinatpesto und jeweils zwei Wachteleiern.

Als Hauptgang gab es die Fleischreste von gestern und dazu einen weißen Spargel aus dem Ofen mit etwas Ziegenfrischkäse und Spinatpesto. Das Spannende heute war ja das Dessert. Vorweg: Das Holunderblüten-Joghurt-Eis ist absolut köstlich. Über die Nährwerte breiten wir dabei aber mal den Mantel des Schweigens…

Es ist total einfach herzustellen, wenn man mal die Produktion des Holunderblütensirups außen vor lässt. Aber der ist ja hier noch reichlich vorhanden. Und zu den Erdbeeren in Sektgelee und der Rhabarbermousse passte es auch wirklich perfekt. Die Kombi gibt es sicher bei Gelegenheit – und mit Gästen – mal wieder.

Holunderblüten-Joghurt-Eis
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Und nachdem die Italiener mir eben mit ihrem überflüssigen Tor schon wieder eine Nullnummer eingebracht haben, schäme ich mich zu gestehen, einen Tipp abgegeben zu haben, der mir zutiefst widerstrebte. Einen Anti-Irland-Tipp. Sorry, Connemara! Sorry, Beara! Sorry, Dingle!

Heute war es soweit: Der erste Ertrag des Jahres wurde in die Küche befördert. Wobei man bei 250 Gramm Rhabarber ja eigentlich noch nicht von „Ertrag“ sprechen sollte. Immerhin. Besser als nix. Ich beschloss, meine karge Beute in einen Bestandteil des morgigen dreiteiligen Sonntagsdesserts zu investieren. weiterlesen