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Das Foto beweist es: Ich habe das Kellersche Doradenrezept jetzt endgültig durchgezogen. Und das, ohne die Küche erneut in Schutt und Asche zu legen. Bis auf die Kaffeemaschine, die – unabhängig von meinem Sprengglasanschlag – den Geist aufgegeben hat, funktioniert alles wieder wie vorher. Die Vollautomatenreparatur in Eigenregie wurde mittlerweile abgebrochen, da wir an den Öffnungsmechanismen der verschieden Teile des Gehäuses scheiterten, und dann auch nichts zerstören wollten. Die muss in Reparatur. Zu einem, der sich damit auskennt. weiterlesen

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Um es vorweg zu nehmen: Das Doradenrezept ist auf „ein andermal“ verschoben. Was da oben zu sehen ist, stammt aus meinem gestrigen Beitrag zum Thema: „Die meisten Unfälle passieren im Haushalt“. Ich ergänze mal: Die meisten Unfälle passieren in MEINEM Haushalt. Gefühlt jedenfalls… weiterlesen

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Oder für Menschen, die aus anderen Teilen der Welt kommen: Grün. Und schön!

Gerade wird man ja überschwemmt mit herrlichen, frühlingshaften Dingen, die man in Topf und Pfanne werfen kann. Bärlauch, Schparschel (Spargel), Grie-Soß-Kräuter (Kräuter für Frankfurter Grüne Soße), Lamm, Unkraut, Kraut. Gestern wurde die Spargelsaison eröffnet.  weiterlesen

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Und wir konnten heute nochmal.

Ich habe den Skrei in Olivenoel und Zitronenscheiben auf der Hautseite bei mittlerer Hitze angebraten, bis die Haut kross war. Dann habe ich ihn kurz gewendet, Butter mit in die Pfanne gegeben und bei ausgeschalteter Hitze gar ziehen lassen. Wichtig: In der Hautseiten-Knusper-Phase immer mal wieder das zitronige Olivenoel auf die Filets träufeln.

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Das passte super. Dazu von beiden Seiten vor dem Braten etwas Tellicherry-Pfeffer darüber mahlen. Da der Skrei gerade an der Fischtheke meines Vertrauens erhältlich und sogar im Angebot und die Saison kurz ist, werde ich auf alle Fälle vor dem Wochenende nochmal ein paar Stücke anschleppen und eventuell einfrieren.

Und jetzt gibt es eigentlich das gleiche Foto wie gestern nochmal – nur mit Haut. Sieht gleich viel besser aus, oder? 😀

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Nur mal flott als Zwischenruf – ein „richtiges Rezept“ gibt es dazu nicht. Auf dem Teller liegt der erste Skrei der Saison. Eigentlich sollte er mit knuspriger Haut da liegen, aber da passte am Ende mein Timing mit dem Risotto nicht.

Das Risotto ist ein Grünkohlrisotto. Und es war super. Ich habe die beiden vorletzten Grünköhler blanchiert, ausgedrückt und aus zwei Dritteln davon eine Art Pesto mit gerösteten Haselnüssen hergestellt. Der Rest wurde grob gehackt ganz am Ende untergehoben. Das Pesto kurz vorher. Deshalb ist die Sache auch noch so nett grün.

Dazu Kräuterseitlingscheiben, die ich mit Würfelchen aus ‚Sun dried Gozo tomatoes‘ von Ta’Mena zusammen angebraten habe. Köstlich. Ohne Angeberei… Die Ehre gebührt in diesem Fall allein den Produkten. Guuuut… Der Skrei war natürlich perfekt gegart. Harhar…

Und das Beste: Das waren die beiden kleineren Stücke. Ich hab‘ noch zwei!