Und da war es wieder mal so weit…

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Da es dankenswerterweise ja jetzt einmal mehrere Stunden am Stück nicht geregnet hat, nahm ich zum Gonsenheimer-Wald-Treffen mit Heike sicherheitshalber mal Schere und Tüte mit. Und das war eine gute Idee. Zusammen mit den Holunderblüten, die an meinem eigenen Strauch schon soweit sind, reichte die Beute für eine Ladung Sirup. Hier mein nach zahlreichen Versuchen als Standard festgelegtes Rezept: „Holunderblütensirup“.

Den brauche ich hauptsächlich für Holunderblüten-Joghurt-Eis. Meine Sirupvorräte sind nämlich erschöpft. In Kombination mit Erdbeeren – oder notfalls später im Jahr auch anderen, bestenfalls etwas säuerlichen Früchten in allen denkbaren Konsistenzen und Zubereitungsarten – ist das einfach genial. Auch zu schokoladigen Sachen.

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Nachdem wir den Beutel gefüllt und unsere Waldrunde beendet hatten, trafen wir Bambi. Großes Entzücken! Ich vermute, dass es eine Kombination aus Heikes Lockrufen und meiner Tüte war, die die Mutter anlockte, aber die beiden kamen gemächlich zu uns herübermarschiert und standen freundlicherweise für ein paar Handyfotos zur Verfügung, die aber leider der wahren Niedlichkeit nur eingeschränkt gerecht werden.

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Während meiner Heimfahrt mit Zwischenstopps bei vier weiteren „Aldi“-Filialen zwecks Erwerb eventuell noch vorhandener Buchsbabies, war ich nur mäßig erfolgreich. Stark reduziert, aber nix mehr da. Bis auf drei ärmliche 6er-Trays. Mist! Kurz vor zu Hause, meldete sich der Gatte aus Eppstein. Super-Buchs-„Aldi“ aufgetan! Wieviele?!

Voller Begeisterung antwortete ich „Alle!“. Gottlob ließ der Gatte noch einige dort. Was er dann mitbrachte, scheint mir für die noch geplanten Bepflanzungen ausreichend. Irres Lachen!

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Das ehemalige Rhododendronbeet vor dem Haus ist jetzt komplett rundum bebuxt. Den größten Teil der restlichen Pflanzen nehme ich für die Abgrenzung der Stellplätze zum Garten. Dieser Einsatz ist dann morgen dran. Mal sehen, was dann noch übrig ist. Viel wird es wohl nicht sein. Sage ich jetzt mal so.

Und morgen gibt es dann ja vielleicht hier auch mal wieder etwas Anständiges zu essen. Keine Ahnung, woran es liegt, aber das haut ja gerade sowas von überhaupt nicht hin… Und dabei habe ich mir letzte Woche nach Jahren des Gnocchi-Rillierens mit Gabeln endlich ein Gnocchi-Brettchen gegönnt, das seit Tagen auf seinen ersten Einsatz wartet.

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Maikräutergrün zum Abschluss. Grün ist die Hoffnung.

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