Das war jetzt aber auch irgendwie „Last Exit Muschelsaison“. Und ich hatte dem Bauherren doch schon seit dem letzten Urlaub versprochen, mich an Miesmuscheln zu versuchen. Ich muss sie ja nicht essen. Ich muss sie ja nur kochen.
Und gestern lagen sie da in der Fischtheke. Direkt vor mir. Und ich dachte mir: O.k., dann kommt halt mit, Jungs! Ich werde euch mal ordentlich Dampf machen. Ich hatte Steamed Mussels nach schottischem Rezept ins Auge gefasst.
So kam das „Three Chimneys“-Kochbuch auch endlich zum Einsatz. Es bot eine relativ simple Zubereitungsart an. Steamed mit einer Soße aus Schalotten, Petersilie, Knoblauch und Weißwein.
Am Ende habe ich mich überwunden. Nur mit geschlossenen Augen, aber ich habe sie probiert. Und – Überraschung! – sie schmeckten mir sogar. Kurze Zusammenfassung der Zubereitung:
Und während wir so friedlich unsere „Mupfeln“ aßen, stellten wir fest, dass wir nun auch nicht mehr ohne geistigen Beistand unterwegs waren. „Habemus Papam!“ Da schmeckten die Muscheln gleich doppelt so gut…


Muscheln sind bestenfalls eine Entschuldigung für Butter- und Knoblauch-Orgien.^^
Die Zubereitung liest sich jedenfalls gut (bis auf den Teil mit den jungen Leben aushauchen), auch wenn mir das Schottische da ziemlich französisch vorkommt. 😉
schotten und franzosen sind ja historisch auch nicht soooo weit voneinander entfernt 😀