Irgendwie lief heute alles, das irgendwie laufen sollte, ziemlich glatt. Nicht von selbst, aber immerhin glatt. Der Bauherr überbrachte bereits am Vormittag eine gute Nachricht, Max entdeckte Überstunden zum Abfeiern, und ich war begeistert, weil meine Lieblingskollegin unbeabsichtigt, aber wirkungsvoll und überaus treffsicher Salz in die offenen Wunden gehässiger Menschen streute. Und das ausgiebig. Sehr angenehm alles!

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… Und meine Laterne mit mir
Da oben leuchten die Sterne
Und unten leuchten wir…“

Die Laternenumzüge scheinen heute allerdings unter keinem guten Stern zu stehen. Bei dem Sturm, der hier gerade tobt, kann man nur hoffen, dass nicht das ein oder andere Kind mit seiner Laterne abhebt. Oder gar St. Martin selbst, falls er unvorsichtigerweise den Mantel zu weit ausbreitet beim Teilen.

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Vorab: Ich hab’s geschafft, gleich nach der Arbeit ein nettes Ein-Stunden-Läufchen durchzuziehen. Und: Es hat zum ersten Mal wieder Spaß gemacht. So kann es weitergehen. Der Winterpokal zeigt erste positive Effekte. Zudem denke ich gerade intensiv über die Anschaffung eines neuen Ergometers nach, nachdem ich den alten ja beim Umzug verschenkt hatte. Laufen wird im Winter einfach streckenweise unmöglich sein – und wie war das noch? Wollten wir nicht im kommenden Sommer mit den Rädern in die Pyrenäen? Mal sehen…

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Was für ein Tag für Hessen. Da reißt unser herrlicher Ex-Ministerpräsident doch tatsächlich den zweiten lukrativen Job innerhalb weniger Tage auf, während am 1. Oktober 183.601 weitere Hessen laut Statistik arbeitslos waren, also nicht mal einen einzigen Job hatten. Da ich nicht annehme, dass es Herr Koch selbst ist, der die schöne glatte Zahl zerstört hat, wäre es doch nett, wenn er wenigstens den weniger lukrativen Posten als Aufsichtsrat der UBS einem Anderen überlassen hätte. Irgendeiner der hessischen Arbeitslosen wäre doch sicher in der Lage gewesen, das zu übernehmen.

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Was für ein überaus gelungener Sonntag! So gelungen, dass ich nach meiner Heimkehr nicht mal mehr etwas dazu schreiben konnte, weil es bereits nach 2 Uhr nachts war.

Aber beginnen wir einmal gaaanz am Anfang. Bereits vor längerer Zeit hatte mir der Bauherr mitgeteilt, dass ich mir den gestrigen Tag freihalten solle, weil ich da bereits etwas vorhätte. Gut. Um 13 Uhr fuhren wir los Richtung rheinland-pfälzische Grenze. Ich hatte keinen blassen Schimmer, was auf mich zukommen würde. Der Bauherr hielt dicht und ließ mich raten. Von „Fotokurs“ bis „Sektentzug“ war alles dabei.

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