Der Bauherr hatte bereits gestern beschlossen, das herrliche Wetter zu nutzen und eine Radrunde über den Taunus mit einem Baustellenbesuch zu kombinieren. Bei dieser Gelegenheit wollte er gleich mal ordentlich durchlüften, um etwas gegen das Tropenklima im OG zu unternehmen.
Und wen fand er vor? Die Verputzer! Sie hatten bereits alle Fenster abgeklebt. Das mit dem Lüften musste also erstmal vertagt werden. Später erklärten sie auf Anfrage, dass sie in den Fensterbereichen Schlitze in die Folie schneiden würden, damit wir trockene Luft ins Haus bekommen. Ob das funktioniert, sehen wir dann morgen.
Weiterhin kümmerte er sich um die Beschaffung eines neuen Estrichtrockners, da wir ohne diesen wahrscheinlich ewig brauchen werden, um die Feuchtigkeit aus dem OG zu bekommen. Das Ding muss dann demnächst abgeholt werden.
Interessante Erkenntnis des Tages: Unser Trockenbauer Wolf hat einen „Subunternehmer“. Der arme Mann! Wie verzweifelt muss er auf den Job angewiesen sein? Das ist ja ähnlich erniedrigend wie mit abgeschlossenem geisteswissenschaftlichem Studium Sekretärin von Angela Merkel zu sein. Grauenvoll!
Zudem erreichte uns eine Mail von Tom, dem Baumeister, der sich mit uns am kommenden Dienstag treffen möchte, um verschiedene Details – u.a. die Bemusterung der Innentüren und der Haustür – zu besprechen. Das ist ja dann tatsächlich in der gesamten bisherigen Bauzeit „schon“ das dritte Mal, dass der Bauleiter persönlich auf der Baustelle vorbeischaut. Hammer! Wir sind schon ganz aufgeregt…
Eigentlich wollte ich mich noch höchstselbst vom Zustand der Außenputzarbeiten überzeugen, aber unaufschiebbare Überstunden verhinderten dies leider. Wird aber morgen nachgeholt. Dann gibt es auch Fotos.
So. Schluss für heute – Besuch hat sich angekündigt. Kleine Damenrunde…

„Did I disappoint you or let you down?
Should I be feeling guilty or let the dentists frown?
‚Cause I saw the end before we’d begun,
Yes I saw you were ill and I knew I had lost…“

Zu diesem Tag passt echt nur James Blunt, der öde Gitarrenbarde von der Insel (Sorry, Janett!). Nervig wie Zahnstein, grausam wie eine Wurzelbehandlung, überflüssig wie Karies und Parodontitis. Der aufmerksame Leser ahnt es bereits: Ich war heute beim Zahnarzt.
Spontan fallen mir wenige Dinge ein, die ich schlimmer finde als einen Zahnarztbesuch. Unfähige Trockenbauer? Lache ich drüber! Bollywood-Film aufgenommen und Videokassette drei Minuten vor Ende voll? Schicksal! Eine Entbindung? Kinderkram!
Meine persönliche Zahnarztgeschichte ist eine Aneinanderreihung schrecklicher Erlebnisse. Dass man da nicht mehr freudig erregt und erwartungsvoll im Wartezimmer sitzt, ist wirklich kein Wunder.
Mein erster Zahnarzt hieß Dr. Schulz. Oder Dr. Schultz? Ich weiß es nicht mehr genau. Er war bereits ziemlich alt, aber der einzige Zahnarzt in dem Ort, in dem ich aufgewachsen bin. Meine ersten Füllungen bekam ich unter Äther-Narkose („Mama, als du klein warst, gab es da noch Dinosaurier?“). Das war nicht so entspannend wie man sich das nach der Lektüre von „Gottes Werk und Teufels Beitrag“ von John Irving gemeinhin vorstellt. Aber ich war ja als Kind auch weit entfernt von der kontemplativen Gelassenheit eines Dr. Wilbur Larch. Ich dachte jedesmal, dass ich nicht mehr wach werden und ganz sicher sterben würde – während ich von 20 aus rückwärts zählen musste. Meist kam ich nicht viel weiter als 17 oder vielleicht 15, aber in diesen kurzen Sekunden dachte ich stets, dass jetzt alles aus sei.
Später bekam ich dann eine Zahnspange. An sich nichts besonderes. Hatten damals ja alle. Zuerst war es ja auch nur eine von denen, die man zwischendurch in Kukident-Lösung legt und in Situationen, in denen es gerade nicht passt, man sich schämt oder das Ding einfach nur nervt, auch mal in das rote Kästchen stecken und kurz vergessen kann. Dann kam aber dieses Zaumzeug dazu. Keine Ahnung, wie das wissenschaftlich korrekt heißt. Man sieht jedenfalls damit aus wie ein Pferd kurz vor einer Voltigiereinheit.
Irgendwie brachte das aber nichts. Zahnarzt Nr. 1 (nicht mehr Dr. Schulz / Schultz, sondern sein Nachfolger) gab frustriert auf und schickte mich zu einem „richtigen“ Kieferorthopäden, der sich auch gleich mit einer festen Spange beliebt machte. Für die monatlichen Kontrollbesuche, bei denen dann die Schrauben schön festgezurrt wurden und die Spange in eine Stellung geriet, durch die man jeweils eine Woche lange offene Wunden im Mundraum hatte, musste ich zu allem Überfluss auch noch nach Koblenz. Es wurde mit Gummis experimentiert, die oben und unten eingehakt wurden, über Kreuz und gerade. Man bekam halt bloß den Mund nicht mehr richtig auf. Und sah total Scheiße aus. Die Behandlung fand ein abruptes Ende, als sich der Herr Kieferorthopäde eines Abends in seiner Garage erschoss.
Ein Kieferorthopädenwechsel wurde nötig. Der neue Herr Doktor war an sich echt in Ordnung. Mittlerweile stand ich allerdings auch bereits kurz vor dem Abitur und wollte den Mist endlich los werden, um unbeschwert und frei in die weite Welt ziehen zu können. Er brachte es zu einem Ende und drückte mir schließlich einen „Positioner“ in die Hand. Für nachts. Hatte ich, wenn es hochkommt, viermal an. Die Erleichterung war zu groß. Die konnte ich mir nicht von so einem Gummiding versauen lassen. Als die Brackets entfernt wurden, lief im Radio der Zahnarztpraxis „Suburbia“ von den Pet Shop Boys. Nie werde ich das vergessen.
Ich zog zu Hause aus und vertagte die Zahnarzt-Sache erstmal auf unbestimmte Zeit. Irgendwann ging ich dann wieder, weil man das halt so macht. Der Auserwählte war mir empfohlen worden und ich war auch sehr zufrieden. Dann hatte er gesundheitliche und private Probleme und nahm eine zweite Zahnärztin in seine Praxis auf. Gerade zu dieser Zeit hatte ich eine echt schlechte Zahn-Phase in meinem Leben und unterzog mich innerhalb einiger Wochen zwei Wurzel- und einer Parodontose-Behandlung. Der zweiten meines Lebens. Grauenhaft! Danach war ich erstmal wieder bedient.
Ungefähr ein Jahr später bekam ich wieder Zahnschmerzen. Ich ging also hin und der Herr Doktor meinte, das läge an meinen freiliegenden Zahnhälsen, die halt etwas empfindlich seien. Das war aber nicht „etwas empfindlich“. Das war „Aua-aua-aua-aua!!!“ Kurz danach stand bzw. lag ich wieder vor ihm – gleiches Spiel. Eine Woche später ging es dann nichts mehr. Gut… Mir gingen auch langsam die Schmerztabletten aus…
Samstag! Der Bauherr entschied, dass man nun in die Zahnklinik der Universität Mainz müsse. Um 7 Uhr morgens. Er traf die Entscheidung nicht leichtfertig. Ich hatte die ganze Nacht geheult. Der diensthabende Arzt war in keiner guten Stimmung als wir eintrafen. „Warum gehen Sie nicht unter der Woche zum Zahnarzt? Immer das gleiche…“ Rechtfertigungen und Erklärungen unsererseits konnten ihn nicht besänftigen. Er befahl mir, den Mund zu öffnen, und jagte mir ohne Vorwarnung eine Spritze in den Unterkiefer. Der Bauherr verspürte Mordgelüste. Mir war mittlerweile alles egal. Leben… Tod… Nur ein minimaler Unterschied…
Und nun zurück zur Gegenwart: Seit ein paar Wochen merke ich schon, dass „da was nicht stimmt“. Das erst noch leicht zu verdrängende und unbestimmte Gefühl wuchs sich zu Schmerzen aus. Ein Termin bei des Bauherren Zahnarzt wurde vereinbart. Der Termin war heute. Um es kurz zu machen: Der Zahn ist weg. Und Ersatz gibt es erst in zwei Wochen, weil gerade noch alles angeschwollen und für Abdrücke nicht geeignet ist. Und weil die Praxis in der Woche vor Ostern geschlossen hat. Prima…
Gelacht wird jetzt also erstmal nicht mehr. Wehe, jemand macht einen blöden Witz!
Nicht mal über James Blunt.
„… I’ve seen you cry, I’ve seen you smile.
I’ve watched you hurting for a while.
I’d be the murderer of your root.
I’d spend a lifetime with you…“

Anschließend – also nach dem Verschwitztes-Händchen-halten – erklärte sich der Bauherr freiwillig (!!!) bereit, mit mir beim nahegelegenen Ikea vorbeizuschauen. Dazu muss man sagen: Er hasst Ikea. Noch erstaunlicher als sein Entgegenkommen ist allerdings die Tatsache, dass ich nichts gekauft habe. In Worten: N-I-C-H-T-S! Das gab es noch nie! Normalerweise schleppe ich wenigstens aus Mitleid eine zerzauste Zimmerpflanze nach Hause, die dann nicht mehr als zwei Wochen überlebt. Es muss an der Betäubung gelegen haben. Anders kann ich mir das nicht erklären…
„…
I know your fears and you know mine.
We’ve had our doubts but now we’re fine,
And I loved you, I swear that’s true.
Now I must live without you.
Goodbye my ‚Fünfer‘.
Goodbye my tooth.
You have been the one.
You have been the one for me.“
           

Habe ich am Freitag geschrieben, es wäre nicht feucht im Haus? Gelogen! Es ist mittlerweile ziemlich feucht. An den Fenstern glitzern hübsche Kondenswassertropfen. Und eins war klar: Jetzt ist es soweit! Stoßlüften!
Also marschierte ich einmal durchs ganze Haus und riss alle Fenster auf. Sehr wohltuend. Selten habe ich mich über Durchzug mehr gefreut. Vom Sommer 2003 in der total überhitzten Stadtwohnung einmal abgesehen.
Bei meinem Rundgang fiel mir auf, dass im Schlafzimmer etwas fehlte. Vorher -> Nachher – Suche den Unterschied! Richtig. Das fette Solarkabel ist verschwunden. Das hatte ich am Freitag wohl übersehen, da es im OG (und draußen natürlich auch) stockdunkel war. Da stellte sich jetzt nur die Frage: Wo isses?
Ein Blick von außen aufs Haus schaffte Klarheit. Immerhin können jetzt die Wände im Schlafzimmer gespachtelt und verputzt werden. Ein Problem weniger.
Zu der illustren Runde noch bestehender Probleme gesellte sich allerdings nach einem Tom-Telefonat wieder eines hinzu. Die Lüftung war noch nicht in Betrieb genommen worden. Das bedeutet, dass wir eigenhändig lüften müssen. Theoretisch dreimal am Tag, was natürlich absolut nicht machbar ist. Toms Vorschlag, Nachbarn darum zu bitten, halten wir für einen Witz. Wem soll man derartiges zumuten? Höchstens Leuten, bei denen es einem nichts ausmacht, wenn sie einen anschließend lebenslang hassen.
Bleibt immerhin noch die Möglichkeit, erneut einen Trockner zu mieten. Oder besser zwei. Meine Lieblingsnachbarin hatte letzthin erwähnt, dass es in der Nähe eine Firma gäbe, die die Dinger günstig ausleihen würde. Letztendlich werden wir wohl auf diese Variante zurückgreifen müssen, damit das Haus am Ende nicht total schwitzig wird.
Auf dem Rückweg suchte ich unablässig neben der Straße nach Haltmöglichkeiten. Der Himmel war sensationell und schrie geradezu danach, fotografiert zu werden. Die Fahrt dauerte dementsprechend ca. dreimal so lange wie auf dem Hinweg. Bei meinem letzten Halt entdeckte ich auf einem Feld zwei von den Gänsen, die ich bereits im letzten Frühjahr im Frankfurter Palmengarten fotografiert hatte, und die ich hinterher als Nilgänse identifizieren konnte.
Recht hübsche Viecher – leider offensichtlich ziemlich blöd, wie ich bereits damals feststellen musste. Und dieser Eindruck verfestigte sich leider. Die beiden Exemplare von heute auf einem Acker in der Nähe von Wehen legten ein ähnliches Verhalten an den Tag wie der letzte Dodo – kurz bevor er freudig und unbedarft auf den Seefahrer zulief, der daraufhin ihm und seiner ganzen Art kurzentschlossen mit einem Knüppel den Garaus machte.
Ich ließ sie natürlich am Leben, schlich mich an und ärgerte mich dabei unablässig, nicht das stärkere der beiden Teleobjektive dabei zu haben, das ich vor der Abfahrt aus Gewichtsgründen aus dem Kamerarucksack entfernt hatte. Wozu hätte ich es am Bau auch brauchen können?
Als die beiden blöden Vögel allerdings immer noch dumm und gelangweilt auf dem Acker herumstanden, als sie bereits locker in Reichweite des EF 70-200 mm waren, ließ mein Ärger nach. Das Kopfschütteln jedoch nicht.
Das waren doch keine „wilden Tiere“. Die wären höchstens jedem anständigen wilden Tier peinlich gewesen. Es würde sich erst kurz schämen, sie anschließend in sehr gehässigem Ton als „Haustiere!“ beschimpfen und sie schließlich – so es sich um ein fleischfressendes wildes Tier handelte – genüsslich in Stücke reißen. Mahlzeit!

Danke, Sommerzeit! Heute morgen herrschte bereits zu unchristlicher Zeit völlige Verwirrung. Haben wir verschlafen? Oder doch nicht? Oder etwa doch?! Ein Blick auf die im Oktober nicht umgestellte Anzeige des Videorekorders (Umstellen wird wirklich völlig überschätzt. Jetzt stimmt die Zeit ja wieder!) brachte die Gewissheit: Wir sind pünktlich.
Also hurtig gefrühstückt und dann ab Richtung Platz. Während der Herr Max und seine Kollegen den einzigen Gegner in der SWBSV-Juniorenliga zweimal mit Mercy Rule vernaschten, widmete ich mich schweren Aufgaben: aufräumen, putzen, ausmisten, packen – und zwischendurch krank sein.
Es ist doch immer wieder erstaunlich, was sich so in fast vierzehn Jahren ansammelt. Und wieviel man davon wahrscheinlich nie wieder braucht, obwohl man gedacht hat: „Mmmmhhh… Das brauche ich bestimmt noch ‚mal. Das lege ich mal in die Kiste dort.“ Und dann liegt es für die nächsten zehn Jahre in einer Kiste, die man nie öffnet. Weil nichts drin ist, das man suchen würde oder jemals dringend bräuchte. Man wirft die Kiste aber auch nicht weg, obwohl sie bei jeder größeren Putzaktion dadurch auffällt, dass sie Platz einnimmt, den man dringend für etwas anderes brauchen könnte. Zum Beispiel für eine andere Kiste mit Dingen, von denen man denkt, dass man sie unbedingt nochmal braucht.
So habe ich mich also durch einige Dinge gewühlt, die ich schon vor langer, langer Zeit hätte wegwerfen können. Und was soll ich sagen? Der „Mmmmhhh… Vielleicht brauche ich das doch nochmal…“-Gedanke ging mir trotzdem mehrfach durch den Kopf. Und wenn nicht der, dann der „Eigentlich zu schade zum Wegwerfen“– oder der „Ach… Das erinnert mich an…“-Gedanke. Drei Gedanken die eindeutig Feinde von Ordnung und geregelter Haushaltsführung sind. Sozusagen die Reiter der Chaos-Unordnung-schlechte-Hausfrau-Apokalypse.
Apropos „Reiter“: Während der ganzen Aktion lief erst Springreiten und dann ein Dressurbericht im TV. Diese Reitsportkommentatoren sind eine wirklich bewunderungswürdige Gattung. Unaufgeregt, gleichmäßig nett, sprachlich erträglich. Wenn ich mir vorstelle, dass mich die beiden Eurosport-Radsport-Suppenkasper beim Aufräumen mit ihrem präpubertären Verbaldurchfall belästigt hätten… Man weiß nicht, was passiert wäre…
Dann war noch der Kleiderschrank dran. Nein. Eigentlich ist es kein „Kleider“-Schrank. Es ist ja schließlich keine Kleidung drin. Der ganze Schrank ist voll von „Waaaaahhhhh! Ich hab‘ nix zum Anziehen!!!“ Auch toll… Diesmal habe ich allerdings jegliche sentimentalen und „Zieh‘ ich vielleicht doch nochmal an“-Bedenken über Bord geworfen und bin nach einem völlig neuen Prinzip vorgegangen:
Bei jedem Kleidungsstück habe ich mich gefragt: „Hatte ich das tatsächlich im vergangenen Jahr irgendwann an?“ Wenn ich diese Frage eindeutig mit „Nein! Hatte ich ganz sicher nicht!“ beantworten konnte, hab‘ ich es schnell in einen Müllsack gestopft. Rücksichtslos. Und ohne langes Zaudern. Und vor allem ohne „Könnte man aber vielleicht doch noch bei ebay verticken…“-Selbstbetrugsversuche. Ich war also sozusagen der Umpire des Kleiderschranks und callte die Klamotten: „Strike three. He’s out!“ oder „Safe!!!“
Nachdem das mit dem Kleiderschrank eigentlich ganz prima funktioniert hat, werde ich in der kommenden Woche abends jeweils eine oder zwei Stunden darauf verwenden, weitere Dinge loszuwerden, die ich im Haus auf keinen Fall mehr sehen will. Weil sie nur unnötig Platz wegnehmen. Mein Gott, ich klinge so vernünftig. Ich bekomme fast Angst vor mir selbst. Mal sehen, wie lange das anhält…

Wegen meiner Erkältung befahl der Bauherr heute einen arbeitsfreien Tag. Eigentlich eine ganz gute Idee, da ich erstens sowieso nicht voll einsatzfähig bin, und zweitens endlich mal einiges in der Wohnung erledigen kann bzw. sollte bzw. muss.
Habe ich dann auch getan. Wäsche gewaschen, Kleiderschrank aus- und umsortiert, einige Bücher in die bereits besorgten Bananenkisten gepackt und Hausarbeit erledigt.
Desweiteren wird gerade die Kühlschrankentscheidung diskutiert. Nicht ganz einfach, da unser ursprünglich bevorzugtes Foron-Modell zwar gut aussieht, aber ein paar schlechte Kritiken bekommen hat. Die Retro-Optik mit einem hübschen Griff war ja ursprünglich mein Hauptkriterium, aber nun sieht es so aus, als ob wir uns doch zugunsten der Energieeffizienz und der Geräuschpegels für ein anderes Modell entscheiden werden. Das Retro-Modell von Electrolux hat das Gefrierteil oben. Das wird von der Größe her nicht ausreichend sein. Besser dann dieser hier von AEG-Electrolux. Die Griffe sind zwar nicht so hübsch, passen aber ganz gut zu den Küchengriffstangen. Auch nicht schlecht: die Bosch oder Bauknecht-Alternative.
Hat ja aber noch einen Augenblick Zeit und muss nicht sofort entschieden werden. Vielleicht sollte man mal durch eine größere Elektroabteilung schlendern und sich die Dinger „in echt“ anschauen, bevor man sich festlegt. Der Kühlschrank ist ja normalerweise ein Gerät, das doch eine relativ lange Zeit läuft, bevor es sich irgendwann verabschiedet.
So. Ich muss noch Brownies backen fürs Baseball-Turnier morgen. Und dann gleich nochmal die Küche aufräumen. Und das alles, obwohl ich eigentlich todkrank bin. Nur gut, dass ich mich als Frau nicht mit dieser Nah-Todes-Erkältung anstecken kann, die nur Männer bekommen können und dann immer höchst knapp überleben.