Heute ist es also soweit: Das Spanien-Halbfinale steht unmittelbar bevor. Um sich mental in Hochform zu bringen, sollte man sich dringend vorher noch vergegenwärtigen, was man an Spanien so alles hasst. Langweilige Vuelta-Etappen auf Autobahnen mit Papp-Stierkulisse. Paella mit fiesen Meeresfrüchten, die einen beim Essen anschauen. Umgedehte Fragezeichen, von denen man den sich den ASCII-Code ohnehin nicht merken kann. Frauenärzte, die massenhaft Blutkonserven von Leistungssportlern im Kühlschrank lagern. Staatsanwälte und Richter, die das nicht interessiert. Stierkämpfe und blöde Spektakel mit matschigen Tomaten. Ach, und Sangria… Mir würde sicher noch wesentlich mehr einfallen, das Spanien wirklich abstoßend macht, aber ich will mich ja hier nicht in einen Blutrausch hineinsteigern.
Wer ist eigentlich Paul?
„Paule heißt er – ist Bademeister,
im Schwimmbad an der Ecke.
Paule heißt er – ist Bademeister,
und er bringt kleine Mädchen zur Strecke! …“ – Die Ärzte
Paul? Paul? Wer ist eigentlich Paul? Eine – spätestens seit heute – mehr als berechtigte Frage. Hat dieser dämliche Tintenfisch doch tatsächlich einen Sieg Spaniens über unsere herrliche Nationalmannschaft vorausgesagt. Was erlaube Paul?! Da Tintenfische ja bekanntermaßen ohnehin keine Ahnung von Fußball haben, gebe ich da natürlich nix drauf. Ich habe beschlossen, ihn erst wieder ernst zu nehmen, wenn er mir plausibel und in drei kurzen Sätzen die Abseitsregel erklären kann.
Küchen-Nachlese
Gestern gab es ja allerlei Leckeres, da kann man zumindest mal ein paar Fotos nachreichen. Und das Rezept der zum zweiten Male produzierten Himbeer-Joghurt-Torte, die um diese Jahreszeit wirklich sehr erfrischend ist. Und da ich sie demnächst noch einmal in Mango-Version testen will, veröffentliche ich hier am besten mal die Backanleitung.
„Grill you, grill me…
WM, TdF und Sommergewitter
Der heutige Vormittag war recht arbeitsreich, da wir mit dem Nötigsten vor dem WM-Spiel fertig sein wollten. Einkaufen, Hauskosmetik und Essensvorbereitungen für morgen standen an. Dann werden wir nämlich unsere Geburtstage nachträglich begrillen. Salate, Marinade, Kuchen – und dann flott vor den Fernseher. Und es wurde ein schönes und – zumindest aus deutscher Sicht – auch erfolgreiches Spiel. Diego sah das anders, aber das nutzt ja nix. Hasta luego, amigos!





