Rekonstruktionsversuch

„Kannst du mir das Rezept für den Rotkohl geben?“ – „Mmmmhhh… Jaaaa…“ Gute Frage! Ich habe irgendwie so lange daran herum geschraubt, dass ich gerade noch so die verwendeten Zutaten zusammenbekomme. Bei Mengenangaben wird es dann schon schwierig.

Und blöderweise war ich zwischendurch immer wieder mit anderem beschäftigt, sodass der Rotkohl so nebenher vor sich hinblubberte und nur ab und an mal etwas Beachtung geschenkt bekam. Ich denke aber, dass ich das jetzt einigermaßen ordentlich zusammenbekommen habe.

Im HWR liegt ja auch noch mein zweiter Rotkohl, an dem ich das am Wochenende nochmal testen werde. Grobe Fehler – falls vorhanden – berichtige ich dann anschließend.

Karamellisiertes Rotkraut mit Äpfeln und Wildpreiselbeeren

Gericht: Beilagenteller
Keyword: beilagen, rotkohl, rotkraut
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 1 kg Rotkohl (etwa ein Kopf)
  • 100 g Butter
  • 3 EL brauner Zucker
  • 2 größere, säuerliche Äpfel
  • 6 Nelken
  • 3 Lorbeerblätter
  • 5 Wacholderbeeren
  • 8 Pimentkörner
  • 100 ml Rotwein
  • 200 ml naturtrüber Traubensaft (Eigenproduktion einer Kollegin)
  • Salz, Pfeffer
  • 1 Schuss Himbeeressig
  • 1 guter Schuss Balsamicoreduktion
  • 3 EL Wildpreiselbeeren aus dem Glas

Anleitung

  • Rotkohl achteln und fein hobeln. Äpfel schälen, Kerngehäuse entfernen und in feine Stückchen schneiden.
  • Butter in einem Topf auslassen, Zucker zugeben und karamellisieren. Apfelstückchen zugeben und anbräunen. Rotkraut ebenfalls zugeben und bei nicht zu schwacher Hitze unter mehrmaligem Rühren anschwitzen.
  • Mit Rotwein und Saft ablöschen, mit Salz und Pfeffer kräftig würzen. Gewürze in einen Teebeutel geben und in den Sud hängen.
  • Drei Stunden bei reduzierter Hitze einköcheln lassen. Möglicherweise mit zusätzlichem Rotwein und / oder Saft aufgießen. Essig zugeben und eventuell nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zuletzt Preiselbeeren unterrühren. Nochmals eine halbe Stunde köcheln lassen.

Und jetzt alle: „Blaukraut bleibt Blaukraut, und Brautkleid bleibt Brautkleid!“ Oder so…  Heute abend gibt es erstmal Rosenkohl. Auf den freue ich mich schon so richtig.

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