Bloggeburtstag & Backwahnvorschau

Da stelle ich doch eben fest, dass mein Blog heute Geburtstag hat. Und sogar runden Geburtstag. Happy Birthday, Blog! Heute vor zehn Jahren saß ich also in der Mainzer Neustadt und wartete auf die Bagger, die unser Grundstück im Hessischen für die Bodenplatte vorbereiten sollten. Wo ist nur die Zeit geblieben?!

Zum Geburtstag gibt es fürs Blog einen Honigkuchen. Nach einem Rezept, an dem „von Renate aus Israel“ steht, weil eine Freundin meiner Mutter es irgendwann in den Achtzigern von einer Israelreise mitgebracht hat. Und es wurde über die Jahre zum heiß und innig geliebten Standard. Habe ich auch schon zum Verschenken im Glas gebacken. Ging perfekt und blieb ewig frisch.

Honigkuchen

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: kuchen
Autor: nach israelischem Rezept

Zutaten

  • 2 Eier
  • 200 ml Honig
  • 10 EL Zucker
  • 200 ml Sprudelwasser
  • 6 cl Cognac
  • 1 – 2 TL Natron
  • 1 P. Trockenhefe o. 1/2 Würfel Frischhefe
  • 100 ml Öl
  • 1.5 TL gemahlene Nelken
  • 2 P. Vanillzucker
  • 1.5 TL Zimt
  • 500 g Mehl

Anleitung

  • Eier, Honig, Zucker, Sprudelwasser, Cognac, Natron und Hefe nacheinander zugeben und gründlich verrühren. Restliche Zutaten unterrühren. Zuletzt gesiebtes Mehl unterheben.
  • In einer gefetteten und gemehlten Kastenform bei 180 – 190° C etwa 60 Minuten (eher etwas länger) abbacken.
  • Der Teig muss nach Zugabe aller Zutaten von der Konsistenz her wie Biskuit sein. Gegebenenfalls etwas mehr Mehl beifügen.
  • In Frischhalte- oder Alufolie eingewickelt hält sich der fertige Kuchen übrigens recht lange – und wird mit der Zeit nicht schlechter. Eher im Gegenteil.

Und für alle Leser gibt’s heute meine gesammelten Plätzchenrezepte – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Nachdem ich in der letzten Woche die Urlaube bebildert habe, bin ich diese Woche an die Weihnachtsbäckerei aus den vergangenen Jahren gegangen. Und habe bei der Gelegenheit auch mal alle Rezepte ordentlich abgelegt. Muss ich auch übernächste Woche, wenn ich loslegen werde, nicht lange suchen.

Das da unten sind seit etwa vierzig Jahren meine absoluten Plätzchen-Heroes: Schokonüsse. Die Herkunft des Rezepts ist mittlerweile nicht mehr ganz klar. In meinem Sammelsurium ist es mit „Tante Aenne“ gekennzeichnet. Woher die es damals hatte, weiß sie wahrscheinlich selbst nicht mehr. Ist ja auch irgendwie egal.

Schokonüsse

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Tante Aenne

Zutaten

  • 100 g Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 125 g gemahlene Schokolade, 70 % Kakaoanteil
  • 125 g gemahlene Mandeln

Anleitung

  • Butter und Zucker schaumig rühren. Schokolade und Mandeln mischen und nach und nach unterrühren.
  • Kleine - und damit ist wirklich sehr klein gemeint - Kugeln formen, auf Bleche (ergibt gut zwei Stück) setzen und kühl stellen.
  • Wenn der Teig richtig durchgekühlt ist, Bleche bei 175°C Umluft in den Ofen geben und etwa 15 Minuten abbacken. Auf dem Blech erkalten lassen.

Jedenfalls sind die Schokonüsse, wenn sie richtig gut gelingen, innen hohl und so schön aufgeplatzt wie auf dem Foto. Seltsamerweise haut das nicht immer hin. Die Abkühlzeit ist dabei extrem wichtig. Kommt hinzu, dass vor dem Backen immer eine Menge Kugeln von den Blechen verschwinden. Kein Mensch weiß wohin. Jetzt nämlich das Schlimme an diesen Plätzchen: Die schmecken roh genauso gut wie gebacken.

In diesem Jahr backe ich eine Woche früher Plätzchen als sonst üblich. Hat sich so ergeben, da die Lieblingskollegin ihre erste gegen meine zweite Dezember-Urlaubswoche tauschen wollte. Wenn ich mich allerdings so durch Instagram schnicke, kriege ich selbst angesichts meines für meine Verhältnisse sehr frühen Termins – übernächste Woche – Panik. Irgendwie scheinen alle ihre Weihnachtsbäckerei nahezu beendet zu haben. Das macht mir Angst. Hier ist derweil nicht mal der Schwibbbogen am Küchenfenster aufgebaut.

So. Jetzt aber. Hier meine Plätzchen-Vorschläge. Die Fotos werden von oben nach unten hässlicher, weil älter. Ich glaube, ich muss einiges nochmal neu fotografieren, wenn ich mir das so anschaue… Falls wer also noch nicht fertig sein sollte mit der Weihnachtsbäckerei, wird er hier vielleicht fündig.

Ausstechteig ohne Zerlaufen

für frickelige Ausstecher
Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 375 g Mehl
  • 250 g warme Butter
  • 125 g Puderzucker
  • 1 Eigelb

Anleitung

  • Alle Zutaten verkneten, zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und erstmal für einige Stunden ordentlich durchkühlen lassen.
  • Teig vierteln. Immer nur einen Teil bearbeiten - auswalzen und ausstechen - Reste sofort wieder in den Kühlschrank geben.
  • Gut ausrollen lässt sich der Teig in einem aufgeschnittenen Gefrierbeutel. Plätzchen am besten in der Ausstechform auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech transportieren und dort vorsichtig aus dem Förmchen lösen.

und passend dazu:

Puderzuckerspritzguss

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 250 g Puderzucker
  • 1 Eiweiß
  • 2 TL Zitronensaft
  • 1 Msp. Pottasche

Anleitung

  • Alles mit einem Löffel verrühren. Falls es zu fest ist, ganz wenig Wasser oder Zitronensaft zugeben. Die Betonung liegt dabei auf "ganz".
  • In einen Gefrierbeutel füllen, die Spitze abschneiden und nach Belieben Plätzchen damit ausdekorieren.
  • Für die Löffelkeks-Flügelchen habe ich noch ein wenig Zucker-Glitzer draufgestreut. Nicht zu lange warten. Der Guss trocknet ziemlich schnell.

Beides besonders gut geeignet für filigrane Ausstecher.

Spekulatius

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 250 g weiche Butter
  • 220 g brauner Zucker (hier: Muscovado)
  • 1 TL Zimt, gestrichen
  • 2 TL Lebkuchengewürz, gestrichen
  • 2 EL Mandellikör
  • 2 EL Milch
  • 500 g Mehl
  • 1 TL Backpulver, gestrichen

Anleitung

  • Butter und Zucker schaumig rühren. Gewürze, Likör und Milch zugeben und unterrühren. Mehl und Backpulver sieben und ebenfalls einrühren.
  • Teig verkneten und zu einer Kugel formen. Für drei Stunden in den Kühlschrank geben. Oder für zwei Stunden auf die bitterkalte Terrasse.
  • Kugel vierteln, ausrollen und mit beliebigen Förmchen ausstechen. Der Teig zerläuft im Ofen kaum. Dicht an dicht gelegt kommen dabei vier Bleche heraus.
  • Bei 180°C Ober-/Unterhitze jedes Blech etwa 20 Minuten abbacken. Auskühlen lassen und zwischen Backpapierlagen in eine luftdichte Dose geben.

Alljährlich am Start – auf vielfachen Wunsch eines einzelnen Herren.Funktioniert auch hervorragend rund ausgestochen und mit Keksstempeln bearbeitet.

Schokoladen-Pistazien-Kirsch-Cantuccini

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Bernd Siefert, Weihnachtsbäckerei

Zutaten

  • 240 g Weizenmehl
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Meersalz
  • 40 g Kakao
  • 100 g weiche Butter
  • 150 g brauner Zucker
  • 2 Eier
  • 100 g Pistazien
  • 75 g Schokotröpfchen
  • 50 g gehackte, getrocknete Kirschen

Anleitung

  • Den Backofen auf 180°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen.
  • Das Mehl mit Natron, Salz und Kakaopulver sieben.
  • Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann nach und nach die Eier unterrühren. Die Mehlmischung und die restlichen Zutaten unterkneten.
  • Aus dem Teig zwei etwa 25 - 30 Zentimeter lange, flache Rollen formen und auf das vorbereitete Blech legen. Im Backofen auf mittlerer Schiene ca. 25 Minuten backen und dann auskühlen lassen.
  • Die Backofentemperatur auf 150°C reduzieren. Die Rollen kit einem Sägemesser in ca. zwei Zentimeter dicke Scheiben schneiden und diese mit der Schnittfläche aufs Blech legen. Die Cantuccini anschließend weitere zehn bis fünfzehn Minuten trocken backen, dann herausnehmen und auskühlen lassen.

Im letzten Jahr – wie einige Siefert-Rezepte – neu an den Start gegangen und wirklich genial.

Thymiankekse mit Orangen-Trüffel-Füllung

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Bernd Siefert, Weihnachtsbäckerei

Zutaten

für den Mürbeteig:

  • 120 g Puderzucker
  • 180 g weiche Butter
  • 1 TL getrockneter, gerebelter Thymian
  • 1 unbehandelte Zitrone - davon deren Abrieb
  • 1 Prise Meersalz
  • 300 g Weizenmehl
  • 2 kleine Eier

für die Füllung:

  • 50 g frisch gepresster Orangensaft
  • 1 unbehandelte Orange - davon deren Abrieb
  • 100 g fein gehackte Vollmilchschokolade (ich nahm 70%ige dunkle Schokolade)
  • 50 g Butter
  • 20 ml Orangenlikör

sonst so:

  • Weizenmehl zum Bearbeiten
  • 200 g Vollmilchschokolade (hier: dunkle Kuvertüre)

Anleitung

  • Den Puderzucker mit Butter, Thymian, Zitronenabrieb und Salz verkneten.
  • Das Mehl sieben und nach und nach mit den Eiern unterkneten.
  • Den Teig zu einer Kugel formen, in Frischhaltefolie wickeln und etwa eine Stunde kalt stellen.
  • In der Zwischenzeit die Füllung herstellen. Dafür in einem Topf Orangensaft und -abrieb aufkochen und sofort über die fein gehackte Schokolade geben. So lange rühren, bis sich die Schokolade vollständig aufgelöst hat.
  • Dann die Butter in kleinen Stückchen unterrühren und zum Schluss den Likör zugeben. Die Füllung kalt stellen.
  • Den Backofen auf 150°C Ober- und Unterhitze vorheizen. Ausreichend Backbleche mit Backpapier belegen.
  • Den Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche ca. drei Millimeter dünn ausrollen und mit einem beliebigen Ausstecher Plätzchen ausstechen. Auf die vorbereiteten Bleche legen und nacheinander im Ofen auf mittlerer Schiene etwa 15 bis 20 Minuten lang goldbraun abbacken. Dann herausnehmen, auskühlen lassen und jeweils zwei Kekse mit der leicht schaumig gerührten Füllung in der Mitte zusammensetzen.
  • Die Schokolade für die Glasur temperieren. Die ausgekühlten Plätzchen darin diagonal eintauchen oder damit besprenkeln.

Auch ein Siefert-Rezept aus seiner „Weihnachtsbäckerei“. Etwas aufwendiger, aber es lohnt sich absolut.

Vanillekipferl

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Dr. Oetker - Die besten Plätzchen

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl
  • 1 Msp. Backpulver
  • 125 g Zucker
  • 1 Vanilleschote - davon das Mark
  • 3 Eigelb
  • 200 g kalte Butter
  • 125 g abgezogene, gemahlene Mandeln
  • 50 g Puderzucker

Anleitung

  • Bleche mit Backpapier belegen. Den Backofen vorheizen (Ober-/Unterhitze 180°C, Umluft 160°C).
  • Für den Teig Mehl mit Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten für den Teig hinzufügen und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stude zu einem Teig verarbeiten. Dann den Teig mit den Händen zu einer Kugel formen.
  • Aus dem Teig bleistiftdicke Rollen formen, in 5 – 6 cm lange Stücke schneiden, die Enden etwas dünner rollen und hörnchenförmig auf das Backblech legen. Blech in den Ofen schieben und die Kipferl etwa zehn Minuten abbacken.
  • Die übrigen Kipferl wie beschrieben vorbereiten. Puderzucker sieben und mit Vanillzucker mischen. Die gebackenen Kipferl mit dem Backpapier vom Blech auf einen Kuchenrost ziehen. Die warmen Kipferl mit der Zuckermischung bestäuben und erkalten lassen.

Möglicherweise die einzige Plätzchensorte, die wirklich ohne Unterbrechung in den letzten zehn Jahren am Start war. Weil: Könnte sein, dass die Schlösser ausgetauscht werden, wenn es sie einmal nicht geben würde.

Schokowürfel

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: essen&trinken Für jeden Tag 12/2012

Zutaten

  • 250 g gemahlene Mandeln
  • 160 g Kakao
  • 100 g Mehl
  • 2 TL Lebkuchengewürz (kleine Teelöffel, sonst wird es zu lebkuchig)
  • 500 g weiche Butter
  • 500 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 6 Eier
  • 200 g dunkle Kuvertüre

Anleitung

  • Mandeln, Kakao, Mehl und Lebkuchengewürz mischen. In einer zweiten (großen!) Rührschüssel Butter, Zucker und Salz schaumig aufschlagen. Die Eier nacheinander unterrühren.
  • Mandelmischung zugeben und ebenfalls unterrühren.
  • Den Teig auf ein gefettetes (oder mit Backpapier ausgelegtes) Blech streichen. Im heißen Ofen bei 180°C (Umluft: 160°C) auf der mitteleren Schiene 20 bis 25 Minuten backen. Vollständig auskühlen lassen.
  • Kuvertüre im Wasserbad schmelzen, in einen Gefrierbeutel füllen, eine Ecke abschneiden und einmal kreuz und einmal quer über den Teig fließen lassen. Alles nochmals gut abkühlen lassen. Niedrige Außentemperaturen wie heute sind hier sehr willkommen.
  • Schokoteig in kleine Stücke (Ecken... Würfel... Wie auch immer...) schneiden und kühl lagern.

Ein Rezept, das immer mal wieder verändert wurde über die Jahre. Jetzt isses aber genauso, wie ich es mag.

Brutti ma buoni

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Bernd Siefert, Weihnachtsbäckerei

Zutaten

  • 600 g gehackte Haselnüsse
  • 8 Eiweiße (Größe M)
  • 500 g Zucker
  • 1 g Zimt

Anleitung

  • Den Backofen auf 140°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ausreichend Backbleche mit Backpapier belegen.
  • Die Haselnüsse in einer beschichteten Pfanne ohne Zugabe von Fett rösten und anschließend herausnehmen.
  • Die Eiweiße steif sclagen, dabei nach und nach den Zucker einrieseln lassen. Dann den Zimt zugeben und die Haselnüsse unterheben. Die Masse in einer Schüssel auf dem Wasserbad auf ca. 50°C erwärmen.
  • Den Teig mit Teelöfeln auf die vorbereiteten Bleche geben und diese nacheinander auf mittlerer Schiene ca. 45 Minuten trocken backen, dann herausnehmen und auskühlen lassen.
  • Tipp von Bernd Siefert: Damit sie möglichst lange etwas von den Plätzchen haben, bewahren Sie diese am besten trocken in Blechdosen auf.
  • Tipp von mir: Ich habe den Teig mit einem Spritzbeutel in kleinen Tupfen aufs Blech gebracht. Funktionierte ausgezeichnet.

Und schon wieder Siefert… Könnte sein, dass das Backbuch-Adventsgeschenk des Gatten – ein Homer-Simpson-Geschenk – ein echter Kracher war.

Nougat-Plätzchen

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Sweet Dreams 11+12/17

Zutaten

  • 200 g Haselnüsse
  • 150 g weiche Butter
  • 100 g Rohrzucker
  • 2 Eier
  • 230 g Mehl
  • 2 TL Backpulver
  • 3 TL lösliches Espressopulver
  • Nuss-Nougat-Creme

Anleitung

  • Backofen auf 180°C vorheizen. Haselnüsse im Mixer fein mahlen. Butter und Zucker schaumig rühren. Eier nacheinander unterziehen. Mehl, Back- sowie Espressopulver und 70 Gramm Haselnüsse glatt unterrühren. Aus dem Teig kleine Kugeln formen, im Rest der gemahlenen Nüsse wälzen.
  • Teigkügeln mit Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen, leicht flach drücken und ca. zehn Minuten abbacken. Herausnehmen und auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.
  • Auf die Hälfte der abgekühlten Halbkugeln je einen Klecks Nuss-Nougat-Creme geben, eine zweite Halbkugel daraufpressen und leicht drehen.
  • Tipps von mir: 1. Der Teig war mir deutlich zu klebrig, um daraus Kugeln zu formen. Der landete erstmal für eine Weile auf der Terrasse. Anschließend ging das perfekt. 2. Die Haselnussmenge zum Wälzen kann um etwa die Hälfte reduziert werden. Bei mir blieb sehr viel übrig. 3. Ich habe die Nuss-Nougat-Creme etwa 1:1 mit Zartbitterkuvertüre gemischt und temoeriert. So wird das etwas fester. Und ich mag Zartbitter.

Wieder ein Rezept mit nicht ganz geklärter Herkunft. Ich weiß nur, dass es mir die Schwester geschickt hat. Und dass es ausgezeichnet ist.

Ossa da mordere

Gericht: Backblech, Plätzchenteller
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 500 g ganze, geröstete Haselnüsse
  • 500 g Puderzucker
  • 3 Eiweiße
  • 25 g Kakao

Anleitung

  • Alle Zutaten zu einer glatten Masse verrühren, diese anschließend gleichmäßig auf einen Backpapierbogen streichen und über Nacht antrocknen lassen.
  • Am nächsten Tag den Backofen auf 150°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ausreichend Backbleche mit Backpapier belegen.
  • Den Teig in ca. 3 x 3 cm große Quadrate schneiden. Diese mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Bleche setzen und nacheinander im Backofen auf mittlerer Schiene je ca. 25 Minuten trocken backen. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen. Luftdicht verpacken.
  • Tips von mir: 1. Ich habe die Masse auf eine mit mit Backpapier ausgelegte Fettpfanne verteilt. 2. Die Bleche habe ich über Nacht auf Zimmertemperatur antrocknen lassen und dann am Morgen kurz auf der mit 0°C perfekt temperierten Terrasse platziert. 3. Nicht wundern, nur backen.

 

Noch ein Siefert mit italienischem Migrationshintergrund. Selten habe ich so sicher gedacht „Das wird niemals was!“. Und selten war ich so begeistert-überrascht.

Schoko-Kirsch-Plätzchen

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: "essen&trinken Für jeden Tag" 12/2010

Zutaten

  • 125 g getrocknete Sauerkirschen
  • 3 EL Kirschwasser
  • 270 g Mehl
  • 50 g Kakao
  • 120 g Puderzucker
  • 1 Prise Salz
  • 200 g kalte Butter
  • 1 Ei
  • Schokolade oder Kuchenglasur

Anleitung

  • Sauerkirschen grob hacken und mit Kirschwasser mischen. Eine Stunde unter gelegentlichem Rühren einweichen.
  • Mehl, Kakao, Puderzucker, Salz, Butter, Ei und Kirschen erst mit den Knethaken des Handrührgeräts, dann mit den Händen zu einem glatten Teig verkneten. Den Teig vierteln, zu Rollen formen und in Klarsichtfolie gewickelt zwei Stunden kalt stellen.
  • Die Teigrollen nacheinander aus dem Kühlschrank nehmen und jeweils auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zügig zu etwa 1,5 Zentimeter dicken Strängen formen und in sechs Zentimeter lange Stücke schneiden. Vorsichtig zu Hörnchen biegen und auf mir Backpapier belegte Bleche geben. Nacheinander im heißen Ofen bei 180°C (Umluft: 160°C) etwa zwölf Minuten abbacken. Auf einem Gitter abkühlen lassen.
  • Kuchenglasur (oder Schokolade) schmelzen. Die Hörnchen mit den Spitzen in die Glasur tauchen, abstreifen und auf Backpapier (ich bevorzuge mit Alufolie bezogene Schneidbretter) trocknen lassen.
  • Tipps von mir: 1. Vergiss die Hörnchen! Viel einfacher geht es mit Talern. Dazu dickere Rollen formen und schließlich in Scheiben schneiden. Zur Hälfte in Glasur tauchen. Schmeckt genauso gut, geht aber 1000mal flotter. 2. Ich habe das Rezept mit Cranberries getestet, weil ich im vergangenen Jahr keine getrockneten Sauerkirschen auftreiben konnte. Schmeckt auch - aber nicht so gut. 3. In diesem Jahr habe ich deas Kirschwasser durch Himbeergeist ersetzt. Fazit: Passt! Kein Problem.

Seit einigen Jahren alljährlich bei der großen Plätzchenparade dabei. Sie schmecken super, hätten aber sicher zwischendurch auch mal eine Pause gehabt, wenn nicht die Lieblingskollegin absolut süchtig danach wäre…

Schottisches Sandgebäck

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 125 g Speisestärke
  • 125 g Zucker
  • 250 g weiche Butter

Anleitung

  • Alle Zutaten verkneten. Aus dem Teig Rollen von etwa zwei Zentimetern Durchmesser formen, in Frischhaltefolie wickeln und gründlich durchkühlen lassen.
  • Gekühlte Rollen in Scheibchen schneiden. Scheibchen auf Bleche verteilen und im Ofen bei 130°C Umluft etwa eine Stunde abbacken.

Ich sage es ungern, aber es ist so: Ich liebe Heidesand, aber ich kriege sie nie so hin wie die Schwester. Das hier ist seit Jahren mein absolut gelingsicherer Heidesand-Ersatz. Sehr mürbe und sehr lecker. Rezept stammt – glaube ich – aus einem Dr.-Oetker-Backbuch.

Rumkugeln

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, pralinen, weihnachtsplätzchen
Autor: Anette

Zutaten

  • 250 ml Sahne
  • 700 g Schokolade (im Original Vollmilch - ich nahm 70% Kakao)
  • 7 EL Stroh-Rum
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • Schokostreusel oder -plättchen zum Garnieren

Anleitung

  • Sahne kurz aufkochen. Schokolade zerbrechen und in die heiße Sahne einrühren. Etwas abkühlen lassen.
  • Rum einrühren. Mandeln einrühren. Kalt stellen.
  • Wieder bei Zimmertemperatur abstellen, bis die Masse formbar ist. Kugeln formen und sofort in Streuseln wälzen.

 

Kein echtes „Plätzchen“, aber nachdem mir im letzten Jahr drei Kolleginnen innerhalb kürzester Zeit unabhängig voneinander erzählt hatten, wie köstlich das Rumkugelrezept von Anette, einer anderen Kollegin, sei, habe ich es einer von ihnen abgeschwatzt. Und: Stimmt! Köstlich! Und man braucht keine Kuchenreste dafür.

Baumkuchenspitzen

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 6 Eier
  • 250 g weiche Butter
  • 225 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 2 EL Rum
  • 150 g Mehl
  • 100 g Stärke
  • 1 Prise Salz
  • 600 g Zartbitterkuvertüre

Anleitung

  • Den Backofengrill auf 250°C vorheizen. Vier Eier trennen. Butter mit Zucker und Vanillezucker schaumig schlagen. Zwei Eier, die Eigelbe und den Rum zugeben und unterschlagen.
  • Mehl mit Stärke mischen und unter den Teig heben. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und ebenfalls unterheben.
  • Den Boden und die Ränder einer Springform fetten. Etwa zwei Esslöffel auf dem Boden der Form gleichmäßig verstreichen. In der Ofenmitte unter dem heißen Grill in eineinhalb bis zwei Minuten hellbraun garen.
  • Die Garzeit kann je nach Ofen variieren. Erneut zwei Esslöffel Teig auf die Schicht geben und verstreichen, unter dem Grill hellbraun garen. Diesen Vorgang wiederholen, bis der Teig komplett verbraucht ist. Den Kuchen auskühlen lassen und aus der Form nehmen.
  • Kuvertüre hacken und über dem heißen Wasserbad schmelzen. Den Kuchen in passende Stücke schneiden (Dreiecke) und diese mit der Kuvertüre überziehen. Die Kuvertüre fest werden lassen und die Baumkuchenstücke am besten vor dem Verzehr ein bis zwei Tage durchziehen lassen.

Funktioniert super, ist etwas aufwendiger, aber sehr lohnend. Und wo ich sie gerade sehe: Die sind diesmal wieder fällig!

Erdnuss-Schoko-Fudge

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: "Lecker Christmas" 2014

Zutaten

  • 150 g Zartbitterschokolade
  • 15 g Butter
  • 1 Dose (397 g) gezuckerte Kondensmilch
  • 80 g geröstete und gesalzene Erdnüsse
  • 200 g Erdnusscreme (Erdnussbutter creamy)

Anleitung

  • Auflaufform (etwa 10 x 20 cm) mit Backpapier auslegen. Für die Schoko-Fudgemasse Schokolade in Szücke brechen. Mit Butter und der Hälfte der Kondensmilch bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen.Masse in der Form glattstreichen. Kalt stellen.
  • Für die Erdnuss-Fudgemasse Nüsse grob hacken. Die zweite Hälfte Kondensmilch mit der Erdnussbutter bei schwacher Hitze unter Rühren schmelzen. nüsse unterheben. Auf die abgekühlte Schokomasse streichen und mindestens sechs Stunden kalt stellen.
  • Fudge aus der Form heben und in Würfel schneiden.

Max nannte es dereinst „Snickers-Mopeds“ und das trifft es ziemlich genau. Drei Minuten im Mund – drei Jahre auf den Hüften. Und wenn schon!

Peanut butter fudge à la Sophie Dahl mit Schoko-Salz-Topping

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Sophie Dahl

Zutaten

  • 125 g Butter
  • 500 g brauner Zucker (ich nahm Muscovado)
  • 120 ml Milch
  • 250 g Peanut butter crispy
  • Mark einer Vanilleschote
  • 300 g Puderzucker
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • grobes Meersalz oder Pyramidensalz

Anleitung

  • Butter auslassen. Zucker und Milch und für zwei bis drei Minuten köcheln lassen - OHNE Umrühren!
  • Vom Herd nehmen und Erdnussbutter und Vanillemark einrühren. Puderzucker in eine Schüssel geben und die heiße Butter-Zucker-Mischung zugeben. Mit einem Holzlöffel glatt rühren.
  • In eine flache, mit Backpapier ausgekleidete Form geben (Ich habe endlich mal den halben Entenbräter verwendet, den ich letzthin ohne wirklichen Anlass angeschleppt hatte...). Erst auskühlen lassen, dann über Nacht in den Kühlschrank stellen.
  • Mit einem scharfen Messer in Würfel schneiden. Derweil Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. Würfel kurz in die flüssige Kuvertüre tunken, mit dem Salz besprenkeln und auf ein Rost zum Auskühlen setzen.

Ich hänge es gleich mal drunter, weil’s so gut passt. Auch ein Kracher für Freunde der minimierten Kalorienaufnahme: wenig Masse, viel Brennstoff. Aber Hammer.

Heidesand

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Bine

Zutaten

  • 250 g Butter
  • 300 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 375 g Mehl
  • 1 TL Backpulver

Anleitung

  • Die Butter auslassen, bräunen und schließlich abkühlen lassen. Mit Zucker und Vanillezucker schuamig rühren. Mehl und Backpulver zugeben und ordentlich durchkneten.
  • Aus dem Teig Rollen formen (je nach gewünschtem Durchmesser der Plätzchen - ich tendiere mehr zu "sehr klein"), in Frischhaltefolie einschlagen und durchkühlen lassen.
  • Rollen in etwa einen Zentimeter dicke Scheiben schneiden, auf einem mit Backpapier belegten Blech auslegen und bei 160-180°C etwa 15 bis 20 Minuten abbacken.

Das Heidesand-Rezept der Schwester. Göttlich, wenn man es denn hinbekommt… Das oben ist mir in 2013 mal einigermaßen gelungen.

Triple Chocolate Cookies

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 100 g Butter
  • 300 g Bitterschokolade (70% Kakaoanteil)
  • 2 Eier
  • 1 EL Kakao
  • 1 TL Instant-Espresso
  • Mark einer Vanilleschote
  • 100 g Zucker
  • 100 g Mehl
  • 1 gestrichener TL Backpulver
  • 1 Prise Salz

Anleitung

  • Butter und Schokolade im Wasserbad schmelzen. Derweil Eier, Kakao, Espresso, Vanillemark und Zucker schaumig aufschlagen. Schließlich die etwas abgekühlte Schoko-Butter-Mischung unterrühren.
  • Nach und nach Mehl, Backpulver und Salz einrühren und zuletzt die Schokostückchen untermischen. In diesem Augenblick ist der Teig noch recht flüssig. Keine Panik! Ab damit in die Kühlung (bzw. während eines Schneesturms in einer abgedeckten Schüssel auf die Terrasse).

Einer von vielen Versuchen, gescheite Schokoplätzchen zu backen. Immerhin einer der gelungeneren. Hier wäre ich noch offen für Vorschläge.

Erdnussplätzchen / Biscottini di arachide

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: "So isst Italien" Ende 2012

Zutaten

  • 150 g Butter
  • 150 g Erdnussbutter mit Stücken
  • 175 g brauner Zucker
  • 1 Ei
  • 200 g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 Prise Salz
  • 175 g Erdnüsse, geröstet und gesalzen

Anleitung

  • Butter und Erdnussbutter mit einem Handrührgerät vermengen. Nun nacheinander Zucker, Ei und Salz unterrühren. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und ebenfalls kurz untermengen. Den Teig mithilfe von Frischhaltefolie zu einer Rolle von etwa drei Zentimetern Durchmesser formen (Anm.: eventuell vorher leicht durchkühlen) und ca. eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen.
  • Den Backofen auf 170°C vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier belegen (Anm.: drei Backbleche!).
  • Vom Teig etwa einen Zentimeter dicke Scheiben abschneiden. Die Scheiben zu Kugeln formen, aufs Backblech setzen und wieder etwas flach drücken. Auf jedes Plätzchen einige Erdnüsse drücken. (Anm.: An dieser Stelle habe ich die Bleche mit den fertig vorbereiteten Plätzchen nochmals kurz auf der Terrasse platziert, da ich immer noch Angst hatte, dass sie sich beim Backen völlig verflüssigen würden). Im vorgeheizten Ofen ca. 15 Minuten backen.

Ein Rezept aus einer „So isst Italien“ von Ende 2012. Nicht zu süß. Ein Gegengift gegen den Chocolate Overkill.

Rahmkringel

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: angeregt durch "Essen&Trinken Für jeden Tag" 10/2012

Zutaten

  • 250 g Mehl
  • 175 g kalte Butter (ich nahm warme)
  • 75 g Schmand
  • 1 Prise Salz
  • 2 Eigelb
  • 4 EL Milch
  • Zucker und Zimt

Anleitung

  • Mehl, Butter, Schmand und Salz mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. In Folie gewickelt über Nacht kalt stellen.
  • Teig portionsweise auf der Arbeitsfläche ausrollen (Ich brauchte nicht mal Mehl dazu) und mit einer runden Ausstechform (oder anderen runden Förmchen) ausstechen. Für die "Löcher" in der Mitte benutzte ich einen Apfelausstecher (Riesen-Idee!).
  • Kringel auf die Bleche verteilen (wenig Abstand nötig), mit den mit Milch verquirlten Eigelben bestreichen und großzügig zuckern bzw. zimtzuckern.
  • Nicht zu süß, schön knuspig, ordentlich aufgegangen. Lecker!

Als Kind aß ich Rahmkringel immer bei „Tante Maria“, der Mutter meines Patenonkels. Nach zahlreichen Versuchen war dieses Rezept wirklich nah am Original.

Schwarz-Weiß-Gebäck

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

  • 250 g Weizenmehl
  • 1 gestr. TL Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Prise Salz
  • 0.5 Röhrchen Rum-Aroma (ersetzte ich durch 2 EL Cointreau)
  • 1 Ei (M)
  • 125 g weiche Butter
  • 15 g Kakao
  • 15 g Zucker
  • 1 EL Milch

Anleitung

  • Für den Teig Mehl und Backpulver in einer Rührschüssel mischen. Übrige Zutaten (bis auf Kakao, Extra-Zucker und Milch) hinzufügen und alles mit den Knethaken des Handrührgeräts zunächst kurz auf niedrigster, dann auf höchster Stufe zu einem Teig verarbeiten.
  • Für den dunklen Teig Kakao sieben, mit Zucker und Milch verrühren und unter die Hälfte des Teigs kneten. Hellen und dunklen Teig jeweils mit den Händen zu einer Rolle formen und getrennt in Frischhaltefolie gewickelt etwa 30 Minuten in den Kühlschrank stellen.
  • Für das klassische Schachbrettmuster benötigt man neun je einen Zentimeter breite Teigstreifen vom hellen und vom dunklen Teig sowie zweimal eine "Teigdecke".
  • Dafür die beiden Teighälften getrennt etwa einen Zentimeter dick ausrollen. Aus beiden Teigsorten jeweils nein einen Zentimeter breite und etwa 15 Zentimeter lange Streifen schneiden.
  • Im Schachbrettmuster zu zwei Teigblöcken zusammensetzen. Die übrig gebliebenen hellen und dunklen Teigreste jeweils getrennt wieder verkneten und dünn zu zwei Rechtecken (je etwa 15 x 13 cm) ausrollen. Die entstandenen Blöcke in die Teigschichten einwickeln.
  • Die Teigblöcke in Frischhaltefolie gewickelt etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Mit einem scharfen Messer in dünne Scheiben schneiden.
  • Backbleche mit Backpapier belegen. Scheiben darauf legen und bei 160°C Umluft (180°C Ober-/Unterhitze) etwa 12 Minuten abbacken. Vom Blech ziehen und auf einem Kuchenrost erkalten lassen.

Simples Rezept für kompliziert aussehende Plätzchen. Wobei ich ja immer noch der Meinung bin, dass die besser aussehen als sie schmecken. Deshalb ist bei mir am hellen Teig Orange dran. Passt!

Nussecken

Gericht: Plätzchenteller, Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: Herta

Zutaten

  • 125 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 TL Backpulver, gehäuft
  • 250 g Mehl
  • Marmelade
  • 250 g Butter
  • 250 g Zucker
  • 2 Tütchen Vanillezucker
  • 4 EL Milch oder Sahne
  • 400 g gemahlene Haselnüsse

Anleitung

  • Butter, ucker, Ei, Backpulver und Mehl zu einem Rührteig verarbeiten und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech verteilen. Flächendeckend mit Marmelade bestreichen.
  • Butter auslassen. Mit Zucker. Vanillezucker und Milch bzw. Sahne etwas köcheln lassen. Nüsse darunter mischen und auf dem vorbereiteten Teig verteilen.
  • Ofen auf 175°C vorheizen. Etwa eine halbe Stunde abbacken.
  • Sofort nach dem Backen mir einem scharfen Messer ein Dreiecke schneiden. Abkühlen lassen und an den Ecken glasieren

Ein Rezept meiner Mutter. Schmeckt ausgezeichnet. Und wenn man die Dinger in sehr kleine Dreiecke schneidet, reicht es auch, wenn man sie an einer Seite glasiert. Und: Ich empfehle bittere Orangenmarmelade.

Walnussecken

Gericht: Weihnachtsteller
Keyword: plätzchen, weihnachtsplätzchen
Autor: MrsFlax

Zutaten

für den Boden (auf einem handelsüblichen Backblech)

  • 200 g Mehl
  • 150 g weiche Butter
  • 120 g Stärke
  • 120 g Zucker
  • Mark einer Vanilleschote
  • 2 Eiweiß

für den Belag

  • 250 g Zucker
  • 300 g grob gehackte Walnüsse
  • 140 g Butter
  • 100 ml Sahne

sonst so

  • Aprikosenkonfitüre (ich nahm das letzte Gläschen meiner Physaliskonfitüre, Orange ist sicher auch nicht schlecht)

Anleitung

  • Für den Teig alle Zutaten verkneten, zu einer Kugel formen und in Frischhaltefolie etwa 30 Minuten durchkühlen lassen.
  • Derweil Karamell herstellen: Zucker mit vier Esslöffeln Wasser erhitzen und karamellisieren lassen. Nüsse und Butter einrühren. Sahne zugießen und goldbraun karamellisieren.
  • Teig auf einem gefetteten Blech ausrollen, mit Konfitüre bestreichen. Nussmasse gleichmäßig darauf verteilen. Bei 180°C (Umluft: 160°C) etwa 20 Minuten abbacken. Auskühlen lassen und in kleine Dreiecke schneiden.

Auch so ein Rezept, das irgendwann handgeschrieben und ohne Quellenangabe in meiner Sammlung landete – und genial ist. So genial, dass man irgendwelchen Schokoglasur-Firlefanz glatt weglassen kann.

Was ich hier heute verlinkt habe, sind wirklich nur die genialen Rezepte der letzten zehn Jahre. Wobei da einige auch noch fehlen. Aber die lege ich dann in diesem Jahr nach. Was mal aufgetaucht und dann wieder verschwunden ist, blieb außen vor.

Ich stoße dann jetzt mal mit dem Blog auf zehn Jahre Zusammenhalt entgegen alle Widrigkeiten – Ahnungslosigkeit, Providerwechsel,  Gehackedwerden – an. Und dann mache ich mich ans Abendessen. Der Mensch braucht Ziele.

6 Kommentare

  1. Wow! 10 Jahre, ich gratuliere. Und grummle etwas, weil, ich hab Dich viel zu spät gefunden. Aber jetzt.
    Das mit den Plätzchenrezepten, das hätte aber nicht sein müssen. Ich wollte dieses Jahr doch weniger backen, und das wird jetzt wieder nichts….

    1. eigentlich hatte ich dir geantwortet… tststs… also nochmal:
      ach, das mit dem „weniger backen“ vor weihnachten klappt doch eh nie. das habe ich mir mittlerweile abgeschmatzt 😀
      uuund: danke! =)

  2. Mir tun die vielen Menschen leid, die noch nie deinen blog gesehen haben. Du bist eine so unfassbar gute Köchin/Bäckerin! (oder du machst unfassbar gute fake fotos). Und eine geniale Unterhalterin. Prost! auf zehn neue Jahre!

    1. zuviel des lobs! 😀
      und: fake fotos liegen nicht in meiner natur. möglicherweise aber zehn weitere jahre. an dieser stelle aber auch an dich: da musst du durch! hör‘ bloß nicht auf! 😀

Kommentar verfassen

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.