
Seit dem letzten Blogpost ist erschreckend viel Zeit vergangen. Das hatte gute Gründe, die ich aber hier nicht in aller Ausführlichkeit ausbreiten möchte. Es waren wirklich gute Gründe. Das muss reichen. Ich versuche jetzt mal, hier den halben April und fast den kompletten Mai aufzuarbeiten. Hier liegt Papier. Viel Papier. Gekocht habe ich nämlich an den meisten Tagen schon noch. Es blieb aber bei Notizen.
Schauen wir also mal, was es so im April Spannendes auf und neben dem Teller gab. „Neben dem Teller“ dominierte im April ein Buckelwal die Nachrichten. Das trieb zwischenzeitlich äußerst seltsame Blüten.
Am Ende hat man dem majestätischen Geschöpf den letzten Rest an Würde genommen und ihn gegen seinen Willen ins offene Meer gezerrt, um ihm einen qualvolleren Tod zu bereiten, als er auf der Sandbank vor dem Timmendorfer Strand je gehabt hätte. Erbärmlich.
Dieser arme, sterbende Wal hat wirklich die Menschheit dazu gebracht, ihre absolut dümmsten Seiten zu offenbaren. Und dabei bin ich nicht mal auf sowas wie die Aborigine-Gesänge mittelalter Aluhutträgerinnen explizit eingegangen. Tipp an israelische und US-amerikanische Möchtegern-Diktatoren: Einfach ein paar Wale auf Sandbänke werfen. Dann schaut bei euren Schweinereien keiner mehr so genau hin. Themenwechsel! Sonst kriege ich wieder Puls.
Jetzt aber zum Spargel!
Auf dem Foto ganz oben schmiegt sich eine Bärlauch-Hollandaise um das weiße Gold. Und die geht mehr als einfach, wenn man ein Haushaltsgerät der Vorwerk SE & Co. KG in seinem Haushalt hat. Ich habe mittlerweile daran herumgespielt und es auch mit anderen Kräutern probiert. Das funktioniert ebenfalls hervorragend.
Zutaten
- 70 g Butter
- 50 g trockener Weißwein
- 1 EL Zitronensaft hier zusätzlich: etwas Zitronenabrieb
- 1 Prise Salz
- 1 Prise Zucker
- 0,5 TL Senf
- 200 ml Sahne
- 2 Eier
- 30 g Bärlauch geputzt und grob geschnitten
Anleitung
- Alle Zutaten bis auf den Bärlauch in den Mixtopf geben und bei 80°C auf Stufe 3,5 für acht Minuten erhitzen.
- Bärlauch zugeben und 40 Sekunden auf Stufe 8 aufmixen.


Geht auch mit Thunfisch. Dieses Rezept hat mir in den letzten Wochen oft das Leben erleichtert, wenn mir abends einfiel, dass da noch was am Spargel fehlt.
Und es gab auch noch ein paar weitere Spargeleien. Ich habe aber beschlossen, dafür mehrere Blogposts zu schreiben, damit das hier nicht zu unübersichtlich wird. Und zwar BEVOR die Spargelsaison zu Ende ist. Versprochen!















