Ich dachte ja seit 22 Monaten irgendwie, dass nach dem 16. November 2019 alles besser würde. Alles. So insgesamt. Und deutlich entspannter. Dachte ich. Ist aber nicht so. Im Gegenteil. Letzte Woche – nur mal so als beliebiges Beispiel – stieg ich in den Aufzug in einem Mainzer Parkhaus. Und obwohl ich prinzipiell und schon seit ich denken kann, Angst vor Aufzügen habe, hoffte ich wirklich – kurz nach dem Schließen der Türen -, dass dieser verdammte Aufzug stecken bleiben würde. Im Aufzugschacht gibt es keinen Handyempfang. Der total überflutete Firmen-Mailaccount war weit entfernt. Und ich stellte es mir kurz traumhaft vor, mich einfach in Embryonalstellung am Boden zusammenzurollen und ungefähr drei Stunden lang mal von der kompletten Welt nichts zu hören. Einfach so. Ein Traum! weiterlesen

Bei den „Langschläfern“ als Ergebnis des wochenendlichen Synchronbackens war für mich noch deutlich Luft nach oben. Mein Fehler. Ich erkläre ihn gleich. Kruste oben perfekt – aber am Rand und unten deutlich zu unknackig. Die Krume hätte grobporiger sein können / sollen / müssen. In den Teig allerdings war ich von Anfang an verliebt. Der war, wie ein Teig sein muss. Das November-Synchronbacken ist bei mir aber ohnehin von Anfang an nicht ganz rund gelaufen. weiterlesen

Natürlich ist mit der Überschrift nicht die gute Gref-Völsing gemeint. Die habe ich letzte Woche springen lassen für einen Linseneintopf. Den Linseneintopf habe ich donnerstags gekocht. Und dann habe ich einen kleinen Koffer gepackt und bin nach Mainz gefahren. Der Gatte blieb mit Linsen und Bockwurst allein zurück. weiterlesen

Die Tomatensaison ist offiziell beendet. Und die Chilisaison gleich mit. Gestern habe ich alles aus dem Garten ins Haus geschleppt, das so verweichlicht ist, dass es Minusgrade nicht aushält. Schon immer ein wenig traurig, wenn man die Pflanzen auf den Kompost wirft, die man erst großgezogen und dann ausgebeutet hat. Man fühlt sich ein wenig wie ein kaltherziger Kapitalist. Da sich das in hiesigen Gefilden aber nun einmal nicht ändern lässt, muss ich da durch. Unweigerlich. Ausbeuten und wegwerfen. Pfff. weiterlesen

Nur mal kurz so nebenbei noch ein kleines Blogpost, obwohl ich eigentlich nach einem Tag wie heute die nötige Bettschwere bereits beim Verlassen des Arbeitsplatzes erreicht hatte. Mein Rouladenfoto vom Wochenende wirkt ja so ganz adrett – bis auf die fiesen Saucenränder. So ist das halt, wenn man den Teller die Treppe hoch balanciert fürs Foto. Und ich schwöre: Das sah am Esstisch deutlich weniger eklig aus. Ehrlich!
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