Zumindest dürfen wir das seit heute morgen wieder im Hinblick auf den Carport hoffen. Unser Schreiner war da, nachdem er gestern unverrichteter Dinge wieder abgezogen war, weil er aus der Positionierung der Fundamente nicht so recht schlau geworden war. Er hatte zwischendurch offensichtlich beim Herrn Planer – dem lange nicht erwähnten „Wolfinator“ – nachgefragt, was aber zu keinem Ergebnis führte. Gut. Das hätten wir ihm auch vorher sagen können.
Friday on my mind
Und endlich war es auch soweit: Freitag! Juhuuu! Der Arbeitstag war relativ kurz, aber auch ziemlich nervig. Irgendwie hatte ich zwischendurch mal den Eindruck, dass meine Gutmütigkeit arg strapaziert wurde. Oder ist „überstrapaziert“ der richtige Ausdruck? Oder „ausgenutzt“? Aber das täuschte sicher nur. Irgendwann war dann ja auch Feierabend. Und Freitag eben. Und da war das dann irgendwie auch egal.
Naja… Nun denn…
Im Büro musste es heute husch-husch gehen, damit die wichtigsten Arbeiten bis 14 Uhr erledigt waren. Da durfte ich dann nämlich gehen, weil ich einen Zahnarzttermin hatte. Zahnarzttermin… Themenwechsel. Das allein genügt ja schon, um einen wundervollen Tag schlagartig in einen veritablen Albtraum zu verwandeln. Und dieser Tag war schon vorher nicht „wunderschön“, sondern allenfalls mittelprächtig.
Weck da!
Nur eine unscheinbare Benachrichtigungskarte lag da im Briefkasten. Und dann fand sich ein fabelhaftes Paket bei den Nachbarn: meine „Weck“-Bestellung! In dem riesigen Kartin befanden sich – außer Massen von Luftpolsterfolie – zwei Kartons mit zwölf Exemplaren des Rundrand-Glases 100, ein Doppelpack Rex-Flaschen und neben dem bestellten Einkoch-Rezepte-Ratgeber noch zwei weitere Heftchen mit einer Vielzahl ausprobierenswerter Rezepte.
Tuesday, bloody tuesday…
Dieser verdammte Dienstag mit seinen schier unerträglichen knapp zehn Arbeitsstunden schafft mich nochmal. Irgendwann. Am Ende geht er dann aber immer doch noch vorbei. Und heute hätte ich gar noch eine halbe Stunde mehr brauchen können. Was soll’s? Auf jeden Dienstag folgt ein Mittwoch. Und morgen sollte ich ein wenig mehr Luft haben, da meine an akuter Verbal-Diarrhoe erkrankte Kollegin aus dem Urlaub zurückkehren wird.





