Mit diesem absolut hammermäßigen Spruch toppte Max heute meinen „Viel Spax!“– Schenkelklopfer von neulich natürlich um Längen. Zu den entsprechenden Schrauben kamen wir aber erst am Ende des Tages.
Vorab: Die zwei Stunden Restdämmung waren gestern doch etwas optimistisch geschätzt, wie wir leider feststellen mussten. Der Zuschnitt und das Einbringen der Zellulosestücke in der (teilweise vier Meter hohen) Dachschräge erwiesen sich doch als deutlich langwieriger als geplant. Und das trotz meiner genialen Dachlatten-Schiebe-Technik, die ich bereits gestern zu entwickeln begonnen hatte und heute verfeinerte. Ohne diese hätten wir allerdings die lange Leiter ins OG hieven müssen, was zur Folge gehabt hätte, dass man nicht mal flott unten noch etwas holen hätte können. Zum Beispiel Kaffee. Oder Pflaster.
Zwei Blasen zog ich mir zu. Und sieben Holzsplitter entfernte ich zwischendurch operativ aus meinen Händen. Mal wieder ein etwas verletzungsträchtigerer Tag. Kommt noch die eingeatmete Zellulose hinzu, unter deren Spätfolgen wir wahrscheinlich noch jahrzehntelang zu leiden haben werden. Sehr effektiv ist übrigens auch ein Mundschutz, wenn man ihn zwischendurch absetzt und er sich beim Um-den-Hals-Baumeln mit Zellulosefasern füllt. Sobald man ihn dann wieder aufsetzt und so richtig tief einatmet, weiß man, dass er wirklich sein Geld wert ist.
Wir dämmten uns also genüsslich durchs Obergeschoss, fluchten und jammerten reichlich und hofften, dass bald die letzte Matte zugeschnitten wäre (Prophezeihung hessischer Abkömmlinge der Cree: „Erst wenn die letzte Zellulose geschnitten, die letzte Schraube versenkt und die letzte Wand beplankt ist, werdet ihr feststellen, dass ihr fertig seid“). Irgendwann war es dann auch so weit und alles war für den morgigen Einsatz der Trockenbauer vorbereitet.
Nachdem ich jubelnd das letzte Stück Zellulose in der Wand versenkt hatte, ging es ans Kehren und Aufräumen. Der Boden des gesamten OGs war mit einer fetten, flauschigen, holzigen Flusenschicht bedeckt. Beim Zusammenkehren bereute ich alle meine Sünden – und auch gleich noch die, die ich noch begehen werde. Schrecklich! Fieser als Spülen. Ätzender als Überstunden. Ekliger als Nierenspieß.
Max trabte mit dem Müllsack hinter mir her und half, das widerliche Zeug einzusammeln und die überall zusammengekehrten Flusenhäufchen in den Sack zu friemeln. Zwischendurch musste man mal am offenen Fenster tief durchatmen, weil man ansonsten jämmerlich erstickt wäre. So drei Frischluft-Atemzüge alle halbe Stunde können schon ganz schön erfrischend sein.
Die Aufräumarbeiten wurden im EG fortgesetzt. Max baute seinen Zellulosehass weiter aus und entlud ihn schließlich in einer Reihe fieser Beschimpfungen, auf die ich hier nicht näher eingehen möchte. Der Müll wurde zu einem netten Berg aufgetürmt. Leider orakelte er nicht wie damals Marjorie, die allwissende Müllhalde bei den „Fraggles“.
Während unserer „Wir-versetzen-das-Haus-wieder-in-einen-menschenwürdigen-Zustand!“-Arbeiten konnte sich der Bauherr nicht mehr beherrschen und testete nun doch noch unseren nächsten Arbeitsgang – OSB-Beplankung – in der Sofaecke. Eine offensichtlich recht angenehme Arbeit, bei der endlich auch sein neues Schätzchen – der „Skorpion“ (!) – zum Einsatz kam. Auf alle Fälle wird es am kommenden Wochenende relativ staubfrei. Und die OSB-Platten sind auch längst nicht so schwer und unhandlich wie die Gipskartons. Und ich kann langsam wieder anfangen, mich auf mein Cuttermesser zu freuen, das im darauf folgenden Arbeitsgang ja auch wieder zum Einsatz kommen wird.
Der Bauherr schraubte also recht zufrieden vor sich hin, als ich mich (bzw. mein Unterbewusstsein) dabei erwischte, wie ich dumpf vor mich hinstarrte und „O Haupt voll Blut und Wunden“ sang. Und exakt in diesem Moment wurde mir klar, dass ich mich auch genauso fühlte. Staubig, zerschunden, demoralisiert, irgendwie überall „aua!“ und so richtig am Ende. Ab da hatte ich dann nur noch einen einzigen Gedanken: BadewanneBadewanneBadewanne…

Wenn ein Tag schon so anfängt… Da mal wieder vor dem Haus alles zugeparkt war, kam mir die „geniale“ Idee, den Fiat zwischen das Bauklo und die Grundstücksgrenze zu quetschen. Tolle Idee, wie sich Sekunden später herausstellte, als der aufgebaggerte, aber nicht verdichtete Boden in diesem Bereich unter uns nachgab und das halbe Auto – und mich gleich mit – verschluckte. Das Vorderrad auf der Fahrerseite hing in der Luft und das Auto lag mit dem Unterboden auf der Abbruchkante. Argh!
Der eilig herbeigerufene Bauherr half schieben und so ging es glücklicherweise im Rückwärtsgang mit Ach und Krach wieder aus der Grube heraus. Da lagen dann aber schon die Nerven blank.
Weiter ging es im Haus. Der Elektriker hatte uns ein lustiges Bastelspiel hinterlassen: Alle Dämmmatten, die ihn gestört hatten, waren einfach aus der Wand gerupft und anschließend ohne erkennbare Strategie wild über das ganze Haus verteilt worden. Dem Bauherrn war gerade nicht so nach einem Puzzle und er konnte seinen Zorn nur schwer unter Kontrolle bringen. Wirklich ärgerlich das Ganze. Wenn die Dinger wenigstens noch in den jeweiligen Räumen gelegen hätten, aus deren Wändern sie entfernt worden waren – aber so…
Nach Herstellung einer Kanne Kaffee begaben wir uns erstmal ins Obergeschoss, um dort mit der Dämmung zu beginnen, damit am Montag die Trockenbauer loslegen können. Aber auch da bot sich neuer Anlass für Unmut. Die Lüftungsrohre der Wärmepumpe / Lüftungsanlage (tecalor THZ 303 Sol) waren wohl im Durchmesser größer als bei Planung des Hauses berechnet. Offensichtlich hätten an einigen Stellen die Wände dicker sein müssen, um die Rohre aufnehmen zu können. Diese Wände konnten wir nun natürlich auch nicht endgültig dämmen, da nicht ganz klar ist, wie dieses Problem gelöst wird. Beplankt werden kann dort (eine Wand in der Ankleide und eine im Bad) natürlich auch nicht, bevor die Lattung ein Stück „aufgestockt“ worden ist.
Ebenso sind nicht alle Lüftungsrohre fertig verlegt. Im Gästezimmer mussten wir ein Feld aussparen, im Bad desgleichen. Alles natürlich keine unlösbaren Riesenprobleme, aber ärgerliche Kleinigkeiten, die nicht gerade für gute Stimmung bei den ohnehin schon unangenehmen Dämmarbeiten sorgten. Nach heute schwöre ich hoch und heilig: In meinem ganzen Leben will ich nie wieder etwas mit Zellulosematten zu tun haben! Oder frei nach Scarlett O’Hara: „Ich will nie wieder dämmen!“
Allen Widrigkeiten zum Trotz haben wir ziemlich viel geschafft heute: Schlafzimmer fertig. Max‘ Zimmer fertig (bis auf einige wenige Stellen direkt unter der hohen Decke). Gästezimmer fertig. Oberes Bad fertig.
Für morgen stehen dann erstmal die letzten Eckchen im OG an: ein wenig „Fitzel“-Arbeit bei Max und die halbe Ankleide. Das sollte in ca. zwei Stunden zu schaffen sein. Anschließend wollen wir mit der OSB-Beplankung des Erdgeschosses beginnen. Endlich wieder eine neue Tätigkeit – und dann auch noch mit einem Material, das nicht fusselt. Super!
Morgen kommt auch unser „dritter Mann“ wieder mal mit. Beim Beplanken können wir ihn gut gebrauchen, zumal er am nächsten Wochenende schon wieder ein Komplettausfall sein wird. Ausgerechnet jetzt – in einer Phase, in der viel selbst gemacht werden kann – reiht sich ein Baseball-Termin an den nächsten. Nicht, dass ich Baseball nicht mag… Und Shoeless Joe konnte seiner Frau beim Hausbau sicher auch nicht helfen… Aber manchmal wäre mir lieber, wenn Max ein anderes Hobby hätte. Dämmen zum Beispiel. Oder Beplanken.
Im OG fanden wir dann kurz vor „Feierabend“ im Türrahmen des Gästezimmers noch ein echtes Kunstwerk: eine nette kleine Schnitzarbeit der Schreiner. Wirklich hübsch – hat den Tag aber auch nicht gerettet und da kommt trotzdem demnächst eine Türzarge drauf. Pah!

„And what costume shall the poor girl wear
To all tomorrow’s parties
A hand-me-down-dress from who knows where
To all tomorrow’s parties“

Oder eine Latzhose. Aus meiner Schott-Zeit. Morgen geht es nämlich endlich für mich nach der rüsselpestbedingten Zwangspause am Bau weiter. Endlich, endlich, endlich!
Der Kamera-Akku lädt gerade. Zur Stärkung habe ich mir eben noch ein wenig Marzipan gegönnt. Kaffee und Filtertüten liegen im Auto (@liebster-Bauherr-aller-Zeiten: „Bitte die Kaffeemaschine nicht vergessen!“).
Außer einer Mail vom Wolfinator gab es heute nichts – aber auch gar nichts – Neues, das den Bau betrifft. Und mit der Mail wurden wir auch nur darüber in Kenntnis gesetzt, dass den Wolfinator eine Erkältung oder Grippe oder vielleicht auch beides erwischt hat, er sich aber trotzdem nach unserem Hausanschluss erkundigen möchte. Da ist aber bisher nichts passiert. Unser Energieversorger hat sich nicht gemeldet. Jedenfalls nicht bei uns.
Morgen geht es dann ein letztes Mal an die Dämmstoffmatten. Wir wollen endlich fertig werden. Es nervt ziemlich und es gibt auch wesentlich Angenehmeres als mit Zellulose-Fetzen am ganzen Körper und völlig verfusseltem Haar durch die Gegend zu rennen. Ist eigentlich schon mal jemand an Lungenflügel-Kollaps gestorben, nachdem er beim Dämmen seines Eigenheims kiloweise Zellulose eingeatmet hat? Fast ein Fall für den „Darwin-Award“, falls mir das passieren sollte.
Die Winterlaufhose, die ich bei den letzten beiden Einsätzen getragen habe, wandert jedenfalls vom Wäscheständer direkt in die Tonne, da sie völlig ruiniert ist. Die Holzsplitter gehen da nie mehr raus. Macht aber nix, da es mich in meiner momentanen körperlichen Verfassung nicht gerade zu sportlichen Höchstleistungen treibt. Vielleicht Montag wieder… Vielleicht…
Bis dahin kann ich aber noch ein paar ausgiebige Fitness-Tests durchführen. Morgen und übermorgen. Und da es heute eigentlich nichts mehr zu erzählen gibt, belasse ich es auch einfach mal dabei.

„And what costume shall the poor girl wear
To all tomorrow’s parties
Why silks and linens of yesterday’s gowns
To all tomorrow’s parties“
– The Velvet Underground & Nico

… sind jetzt im Lotto-Jackpot. Eigentlich ziemlich abartig, wenn man mal genau darüber nachdenkt. Was man damit alles anstellen könnte. Unfassbar!
Unsere Küche mit den teuren Jugendstil Cementi-Fliesen
(@Bine: Abriebklasse 4!) zu bestücken würde z.B. insgesamt 639,03 EUR kosten. Mit dem Lotto-Jackpot könnten wir also ca. 54.770 Küchen von der Größe unserer Küche fliesen lassen. O.k. – würde ja nichts bringen, weil dann kein Geld mehr für die 54.770 Einbauküchen übrig wäre, die da noch reingehören.
Oder die Goji-Beere ProVita. Einzelpreis: 7,75 EUR. Das gäbe eine Plantage mit gut 4,5 Millionen Pflanzen! Bloß: Wohin dann damit? Ist ja kein Geld mehr übrig für ein Stück Land, auf dem man sie kultivieren könnte. Mist! Und dann erst die Kosten für den dringend benötigten Asi-Bio-Dünger. Man wäre am Ende ruiniert, sähe aber wenigstens gut aus dabei, weil man ja mit zentnerweise Gojis wohl in der Lage sein sollte, dem natürlichen Verfall zumindest ein wenig entgegenzuwirken. Remember: „Die süße Waffe gegen das Altern“
Oder anderes Beispiel: „Bunte Abende mit Janett“. Sagen wir mal, wir würden richtig zuschlagen und zu zweit drei Flaschen Rotwein an einem Abend trinken. Und nehmen wir ruhig ein günstiges Tröpfchen, z.B. den Merlot von Aldi Süd zu 1,59 EUR. Dann könnte man mit dem Jackpot einen Vorrat von aufgerundet 22.012.579 Flaschen anschaffen. Das würde dann für 7.337.526 Abende ausreichen, was umgerechnet ca. 20.103 Jahre ergibt. So alt wird man nicht mal mit der Goji-Beere! Und schon gar nicht, wenn man jeden Abend eineinhalb Flaschen Rotwein wegatmet. Auch keine gute Idee also.
Oder Fotoausrüstung! Gönnen wir uns mal einen Satz Canon-EF-Festbrennweiten (nur die großen weißen, an denen man sich tot schleppt) als da wären: EF 200 / 2,0 IS USM und EF 300 / 2,8 IS USM und EF 400 / 2,8 IS USM und EF 500 / 4,0 IS USM und EF 600 / 4,0 IS USM und dann noch der Vollständigkeit halber das „schnuckelige“ EF 800 / 5,6 IS USM. Um sich lästige Objektivwechsel zu ersparen, gibt es dazu natürlich den passenden Satz Canon EOS 1 Ds Mark III zu je 6.903,- EUR. Macht also insgesamt sechs Stück. Damit kommt man auf einen Gesamtequipmentpreis von lächerlichen 84.698,- Eurönchen. Das dezente Set könnte man sich dann gut
413mal leisten. Allerdings wäre dann nichts mehr für die dringend benötigten Sherpas übrig, die einem den ganzen Tag den Kram hinterher schleppen müssten.
Man könnte eine 1.983.003 Meter lange und sehr dichte Zypressenhecke pflanzen. Oder auch 1.944.444 überteuerte Richtbäume davon kaufen und sie sich hinterher gutgelaunt klauen lassen. Oder 514.706 Autobatterien. Oder 3.333mal das Basismodell des süßen, neuen Fiat 500, auf den ich so stehe.
Wenn man dann aber mal ernsthaft darüber nachdenkt und sich o.g. Beispiele vor Augen führt, bekommt man doch eher Angst vor dem Geld. Was, wenn man dann wirklich nur nutzloses Zeug („Tand, Tand, Ist das Gebilde von Menschenhand!“) davon kauft? Oder am Ende gar ein oberflächliches Charakterschwein wird? Andererseits: Man könnte es ja mal darauf ankommen lassen! *whistle*

Da war ich also heute wieder im Büro. Und was soll ich sagen? Nach weniger als zwei Minuten wäre ich gerne wieder zu Hause auf dem Sofa gewesen… Aber was soll’s? Hilft ja alles nix…
Der Bauherr traf sich derweil mit dem Trockenbauer im Haus und übergab ihm meinen (*grrrrr*) Bauschlüssel, damit die Profi-Beplankerei im OG am Montag starten kann. Die ganze Aktion dauert nach Aussage des Trockenbaumanns ungefähr drei Tage. Da diese Firma ein entsprechend großes Gerüst ihr eigen nennt, werden von ihr alle OG-Wände und auch die fiesen Deckenbereiche übernommen. Damit ist unser Bauunternehmer komplett aus der Trockenbau-Nummer raus.
Bis der Estrich dann am 19.02. kommt, müssen wir mit der Eigenleistung bzw. Doppelbeplankung im EG fertig sein. Sollte aber klappen, falls es nicht zu weiteren Ausfällen kommt. Notfalls springt die Trockenbaufirma auch hier ein. Das würde allerdings arg an meinem Ego kratzen.
Ebenfalls heute vor Ort – *tadaaaaaaa* – der Elektriker! Allerdings ein neuer Elektriker und nicht der klaustrophobische von letzter Woche. Falls dieser hier nicht auch irgendwelche psychischen Probleme (z.B. Depressionen aufgrund akuter Einsamkeit) bekommt, sollte er in dieser Woche die Elektroarbeiten abschließen. Damit wären dann alle Installationen fertig – bis auf die Wärmepumpe bzw. die entsprechenden Lüftungskanäle.
Schlecht: Die Bautreppe ist nach wie vor nicht vor Ort, was auch den Trockenbauern nicht sonderlich gefällt. Ständig mit Werkzeug und Material auf der Leiter zu balancieren ist ja nun wahrscheinlich auch nicht gerade der Lebenstraum eines Handwerkers. Tom (mal wieder am Telefon) wollte sich darum kümmern und dann zehn Minuten später wieder zurückrufen. Als der Bauherr mich darüber in Kenntnis setzte, waren allerdings bereits zweieinhalb Stunden ohne Anruf ins Land gegangen. Das dazu…
Heute kam der bestellte Villeroy&Boch-Prospekt wegen der Küchenfliesen an. Blöd nur: Die haben nur Abriebklasse 2, was dem Bauherren nicht ausreichend für die Küche erscheint. Vielleicht denkt er, dass ich in meinem „natürlichen Lebensraum“ den ganzen Tag nervös auf und ab laufe, weil ich über der brennenden Frage brüte, was ich ihm denn wohl heute wieder an Köstlichkeiten kredenzen könne. Und dass ich dabei die Fliesen ruiniere. Vielleicht denkt er auch nur, meine Füße seien zu groß und sähen mindestens nach Abriebklasse 4 aus.
Nach eingehender Internetrecherche kämen auch diese hier in Frage: Cementi. Gefallen mir auch eigentlich noch besser, kosten aber dafür mehr als das Doppelte. Andererseits: Soooo riesig ist die Küche ja nun auch wieder nicht. Wir werden uns aber auf alle Fälle noch mal im Fliesenhandel umschauen, ob es nicht doch irgendwo noch etwas Schönes zu einem akzeptablen Preis gibt.
Zurück zu Villeroy&Boch. Toller Prospekt! Wirklich und allen Ernstes. Ich bin begeistert. Tolle Fotos, schönes Layout, erträgliche Texte. Eigentlich wollte ich ja voll darüber abledern, aber das geht nun leider nicht. Schlimm. Entwaffnet wurde ich bereits auf der ersten Doppelseite, die optisch einfach ein Traum ist, und dann auch noch mit einem wahrlich besänftigenden Zitat von James Henry Leigh Hunt bestückt ist: „The innate appeal of natural colours.“ O.k. – vielleicht etwas frei, dafür aber mit viel Enthusiamus übersetzt: „Farben sind das Lächeln der Natur“. Kurz gesagt: Das Ding ist der schönste Prospekt, den ich in den letzten Monaten gesehen habe – und das waren eine ganze Menge. Mehr als „eine ganze Menge“eigentlich. Und eigentlich auch mehr als gesund ist. Sozusagen irgendwo meilenweit jenseits der „Ach-naja-so-ein-paar-Prospekte-halt“– und ganz knapp vor der „Aaaaaahhh!!!-Prospekteeeee!!!-Neiiiiin!!!“-Grenze.

„So you can colour my world with sunshine yellow each day
Oh, you can colour my world with happiness all the way
Just take the green from the grass and the blue from the sky up above
And if you colour my world just paint it with your love
Just colour my world“
– Petula Clark