Beim Verlassen des Hauses heute morgen um kurz vor sieben begegnete Max bereits den Tiefbauern, die sich in aller Herrgottsfrühe ans Werk machten. Dass das nicht ganz freiwillig geschah, erfuhr ich erst später.
Als wir gegen 14 Uhr nach Hause kamen, war bis auf den Carport alles fertig. Nahezu das gesamte Grundstück war eingeebnet. Der Terrassen- und Stellplatzbereich waren geschottert und verdichtet. Die Tiefbau-Jungs warteten gerade auf die nächste Lkw-Ladung Material für den Carportbereich.

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Während ich heute morgen um 6:15 Uhr das Haus verlassen musste, bereitete der Bauherr das Grundstück für die anstehenden Tiefbauarbeiten vor. Langweiliger ausgedrückt: Er räumte Pflanzen, Gartenmöbel und diverses anderes Zeugs, das sich auf dem Grundstück befand, auf das unbebaute Gelände nebenan, damit der Bagger freie Bahn haben würde.

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Morgen soll es also endlich soweit sein: Wir erwarten einen der letzten Handwerker vor der Endabnahme! Der Tiefbauer soll mit schwerem Gerät anrollen, um das Grundstück zu planieren und den Untergrund für Carport und Terrasse vorzubereiten.

Außerdem steht ein bißchen Baumängel-Beseitigung an: Das Problem mit dem Regenablauf an der Würfelfront, der im Nichts endet, soll gelöst werden. Hier wurde vergessen, einen Zulauf zur Zisterne zu verlegen. Das soll nun nachgeholt werden.

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In weiser Voraussicht hatten wir uns bereits gestern auf das Debakel des heutigen Abends vorbereitet. Das Rezept für den Brombeerlikör der Bauherinnenmutter wurde herausgekramt, die Zutaten besorgt und unter größeren – gottlob reversiblen – Verfärbungen in der schönen, neuen Küche zubereitet. Wir hatten uns nämlich schon gedacht, dass es hart werden würde, das große Kanzler-Duell zu überleben.

Und unsere schlimmsten Befürchtungen wurden grausame Wahrheit. Die beiden temperamentstrotzenden Kandidaten kämpften verbissen darum, den Zuschauer jeweils als erster in Tiefschlaf zu versetzen.

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